28.10.15, 00:28
Dass viele (natürlich nicht alle) Tierärzte quasi automatisch zur Spritze greifen und für alternative Methoden nur ein abfälliges Lächeln übrig haben liegt wohl daran, dass sie schon in der Ausbildung von der Pharma-und TierfutterIndustrie indoktriniert werden, die ganze Lehrstühle finanzieren, wissenschaftliche Arbeiten sponsern, als Sponsoren bei Fortbildungen auftreten und gleich die eigenen Dozenten mitbringen und schon die Studenten mit Firmen-Werbematerialien und Gratis-Proben versorgen. Da die Tierärzte wichtige Multiplikatoren sind, lassen sich die großen Pharma-Konzerne das Sponsoring hier einiges kosten, aus deren Sicht ja absolut nachvollziehbar. Dass ich dann als Tierbesitzer oft keine langwierige Beratung zu Risiken und Alternativen bekomme, sondern nur ein entsprechend teures Medikament kaufen soll, wundert einen ja dann fast nicht mehr.
Mit HP habe ich bisher noch keine Erfahrung gemacht, da kenne ich hier leider keinen. Mit TÄ allerdings genug, habe ja auch TÄ im Freundeskreis, und da bestätigt sich, dass über alles, was über Pillen und Antibiotika hinausgeht sehr wenig Wissen bzw. Interesse vorhanden ist bzw. gleich als Schabernack abgetan und nicht als Ergänzung oder Bereicherung angesehen wird.
Hängt halt wie überall mit dem Menschen an sich zusammen, ob er ein aufgeschlossener und kritischer Geist ist oder nur Dienst nach Vorschrift (und Scheckbuch) macht.
Aber natürlich muss auch eine Tierarztpraxis Geld verdienen, und "nur" für eine Beratung möchten viele halt kein Geld ausgeben oder empfinden das dann nicht als ausreichend ("hat ja nicht mal was gemacht")....
Leider ist das nun aber auch keine wirkliche Hilfe für Dein Anliegen, liebes betulapferd
- ich wünsche Dir und dem Kater aber von Herzen, dass sich alles in die richtige Richtung entwickelt. Ein Blutbild als Grundlage wäre vielleicht nicht verkehrt.
Mit HP habe ich bisher noch keine Erfahrung gemacht, da kenne ich hier leider keinen. Mit TÄ allerdings genug, habe ja auch TÄ im Freundeskreis, und da bestätigt sich, dass über alles, was über Pillen und Antibiotika hinausgeht sehr wenig Wissen bzw. Interesse vorhanden ist bzw. gleich als Schabernack abgetan und nicht als Ergänzung oder Bereicherung angesehen wird.
Hängt halt wie überall mit dem Menschen an sich zusammen, ob er ein aufgeschlossener und kritischer Geist ist oder nur Dienst nach Vorschrift (und Scheckbuch) macht.
Aber natürlich muss auch eine Tierarztpraxis Geld verdienen, und "nur" für eine Beratung möchten viele halt kein Geld ausgeben oder empfinden das dann nicht als ausreichend ("hat ja nicht mal was gemacht")....Leider ist das nun aber auch keine wirkliche Hilfe für Dein Anliegen, liebes betulapferd
- ich wünsche Dir und dem Kater aber von Herzen, dass sich alles in die richtige Richtung entwickelt. Ein Blutbild als Grundlage wäre vielleicht nicht verkehrt.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.10.15, 00:31 von vanda.)

