16.02.16, 14:53
a) mein Sohn beanstandet, das wir zuviel Fleisch essen - grundsätzlich.
b) mit zunehmendem Alter meldet sich auch die Gicht, gegen die ich seit über dreißig Jahren erfolgreich ankämpfe: auch da ist Fleischreduktion sinnvoll
c) ich denke, es ist auch ökologisch sinnvoll, sich da zurückzunehmen, wo man "des Guten" zuviel tut. Unser Fleischverzehr scheint generell zu hoch zu sein und wenn dann noch Krankheiten dazukommen, die vom Fleischkonsum verstärkt werden, ist es unvernünftig, sich da nicht zu verändern.
Gerade hat mir ein alter Studienfreund geschrieben, dass er demnächst wegen seiner Arthrose operiert werden soll. -???- Ich hatte als junge Frau eine so starke Arthrose, dass ich nicht mehr laufen konnte und nach 6 Wochen Behandlung in einer Spezialklinik die Diagnose bekam: "Keine Chance, eine Weile noch werden Sie im Rollstuhl sitzen können - aber den Rest Ihres Lebens werden Sie liegend im Bett verbringen müssen."
Ich hatte damals schon drei Kinder, eine Knalltüte von Ehemann und außerdem keine Lust, mich mit so einer Krankheit zu arrangieren. Also habe ich nach einer besseren Option gesucht und sie im Segelclub gefunden: ein Hawaianer, Arzt und bewandert in indigener Medizin, auf Weltumsegelung gab mir den Rat mindestens ein Jahr lang auf Fleisch, jegliche Art von tierischen Fetten, Zucker, Kaffee, Schokolade und Weizenprodukte zu verzichten, nur Vollkornprodukte zu verwenden und zum Süßen Stevia und Honig in geringen Mengen; möglichst viel Gemüse zu essen, frisches Obst und mich sehr viel zu bewegen, besonders Treppen zu steigen.
Ich habe in meinem ganzen Leben nicht so viele Tränen vergossen wie in diesem Jahr beim Treppensteigen. Es war unglaublich schwer, sich täglich mehrmals zu überwinden und die Treppen rauf und runter zu quälen: jeden Tag eine Stufe mehr. - Aber die Schmerzen ließen nach und verschwanden schließlich. Nach einem Jahr konnte ich wieder schmerzfrei laufen, mich bewegen und niemand mehr konnte sich vorstellen, dass ich mal im Rollstuhl gesessen und eine noch verheerendere Prognose gehabt hatte. Auch das veranlasst mich, ab und an zu versuchen auf Fleisch mal wieder eine Weile zu verzichten: Fastenzeit ist da eigentlich nur so eine Art Erinnerungsevent...
Inse
b) mit zunehmendem Alter meldet sich auch die Gicht, gegen die ich seit über dreißig Jahren erfolgreich ankämpfe: auch da ist Fleischreduktion sinnvoll
c) ich denke, es ist auch ökologisch sinnvoll, sich da zurückzunehmen, wo man "des Guten" zuviel tut. Unser Fleischverzehr scheint generell zu hoch zu sein und wenn dann noch Krankheiten dazukommen, die vom Fleischkonsum verstärkt werden, ist es unvernünftig, sich da nicht zu verändern.
Gerade hat mir ein alter Studienfreund geschrieben, dass er demnächst wegen seiner Arthrose operiert werden soll. -???- Ich hatte als junge Frau eine so starke Arthrose, dass ich nicht mehr laufen konnte und nach 6 Wochen Behandlung in einer Spezialklinik die Diagnose bekam: "Keine Chance, eine Weile noch werden Sie im Rollstuhl sitzen können - aber den Rest Ihres Lebens werden Sie liegend im Bett verbringen müssen."
Ich hatte damals schon drei Kinder, eine Knalltüte von Ehemann und außerdem keine Lust, mich mit so einer Krankheit zu arrangieren. Also habe ich nach einer besseren Option gesucht und sie im Segelclub gefunden: ein Hawaianer, Arzt und bewandert in indigener Medizin, auf Weltumsegelung gab mir den Rat mindestens ein Jahr lang auf Fleisch, jegliche Art von tierischen Fetten, Zucker, Kaffee, Schokolade und Weizenprodukte zu verzichten, nur Vollkornprodukte zu verwenden und zum Süßen Stevia und Honig in geringen Mengen; möglichst viel Gemüse zu essen, frisches Obst und mich sehr viel zu bewegen, besonders Treppen zu steigen.
Ich habe in meinem ganzen Leben nicht so viele Tränen vergossen wie in diesem Jahr beim Treppensteigen. Es war unglaublich schwer, sich täglich mehrmals zu überwinden und die Treppen rauf und runter zu quälen: jeden Tag eine Stufe mehr. - Aber die Schmerzen ließen nach und verschwanden schließlich. Nach einem Jahr konnte ich wieder schmerzfrei laufen, mich bewegen und niemand mehr konnte sich vorstellen, dass ich mal im Rollstuhl gesessen und eine noch verheerendere Prognose gehabt hatte. Auch das veranlasst mich, ab und an zu versuchen auf Fleisch mal wieder eine Weile zu verzichten: Fastenzeit ist da eigentlich nur so eine Art Erinnerungsevent...
Inse
