07.03.16, 20:35
(05.03.16, 19:56)Gudrun schrieb: O ja ... da warte ich gerne drauf... und dann darf die schöne Louise vor der Hecke mal zeigen, was sie noch drauf hat. Sie hat ja jahrzehntelang ausgehalten, ebenso wie Coupe d'Hébé . Die blüht inzwischen aus einer Riesenbuchs/Eiben - Gemeinschaft auf gut 3 m Höhe, muss sie mit der Harke "runterholen" zum Dranschnuppern. Vielleicht kann ich im Sommer mal Fotos machen, greta, sie ist wirklich nur einmalblühend.
Dem Vordringen der Hecke oder kalten Wintern erlegen sind Mme.Pierre Oger und Boule de Neige . Die waren von Anfang an sehr zart, und ich hatte damals keine Zeit zum Kümmern.
Mme. Pierre Oger ist ja ähnlich wie Reine Victoria, ist ja ein Sport davon. Die Mutter, also Reine Victoria, läßt hier auch von Jahr zu Jahr mehr nach, sie steht leider sehr Ostwindexponiert, was ihr immer mehr zu schaffen macht. Nach den vergangenen Spätfrösten oder Noch-Winter, sieht sie auch wieder spingstig dünn aus und ich überlege, sie raus zu tun, weil die Stelle für sie nicht paßt.
Gudrun, ich las das gerade über meine Bourbonin, die Schultheis für Coup d`Hebe hält. Was Du schreibst, paßt, sie wird sehr hoch, wenn man sie läßt. Ich habe mich die ersten Jahre nicht getraut, sie viel zu schneiden, aber irgendwann nach der Blüte musste es sein und ich schnitt sie auf 2 m runter, im Folgejahr auch etwas im Frühjahr, stufig, und nach der Blüte noch etwas stärker. Das war alles ok, ich hatte auch Blüten in angenehmer Nasenhöhe.
Im vergangenen Herbst musste ich sie aus dem Gewirr des Wilden Weins, wo kein Durchkommen mehr war, praktisch heraus schneiden. Ich gehe davon aus, daß sie dieses Jahr nicht blühen wird, der Rückschnitt war zu stark und sie trieb danach auch nicht mehr viel aus....ging aber nicht anders.
In meinem schönen Wilden Wein an der Mauer hat sich irgendwas anderes rein gemogelt, was alles zuwuchert, ich habe das zu spät erkannt.
Grüße von
Barbara aus NRW

