05.12.16, 20:37
Wir haben jetzt auch einen Mechelner Hahn. Was für ein riesiges Tier!
Und derweil ist er erst ein paar Monate alt.
Aber weshalb ich diesen Strang mal wieder hochhole:
Wie geht Ihr denn mit der Vogelgrippe um? Bei uns ist ja seit knapp 2 Wochen Stallpflicht für Hühner und Enten, was für viele Hobbyhalter mit nur kleinen Ställen ein riesen Problem ist.
Wir haben noch dazu Enten und Hühner im selben Stall, was sonst kein Problem ist, weil sie ja nur nachts drin sind, wo die Hühner quasi in der ersten Etage schlafen, aber jetzt gibt es natürlich dauernd Gezänke, Aufregung und Unruhe.
- Beim Füttern auf engem Raum stürzen sich die rücksichtsloseren Kamikaze-Hühner auf die Töpfe mit dem Zusatzfutter (ich verteile eh schon alles auf mehrere Töpfe), aber bis ich die langsameren und älteren Hühner von der Stange gepflückt und vor den Napf geschoben habe, haben die anderen meist alles schon reingeschlungen. Die Enten haben da gar keine Chance, an die Näpfe zu kommen, da sie nicht so zutraulich sind und immer in die hintere Ecke flüchten, wenn jemand rein kommt. Und selbst wenn ich eine Schüssel nach hinten schiebe, kriegt das sofort ein Huhn mit und beansprucht die für sich....
- Da die Enten elendige Planscher sind, muss man fast jeden Tag eine neue Schicht Streu aufbringen, damit es für die Hühner nicht zu feucht wird. Sonst reichte ca. 4x im Jahr Einstreu wechseln, jetzt darf ich schon nach 3 Wochen wohl alles rausschaufeln und komplett neu einstreuen, was fast 5 Std. dauert, da der Stall mehrere Abteile hat und man nicht so gut hinkommt. Und wohin solange mit den Tieren, wenn sie doch nicht raus dürfen????
- Haben wir normalerweise nur Körnerfutter als Hauptfutter, zermartere ich mir momentan den Kopf, was ich noch alles zufüttern soll, wenn es ja keine Fliegen und Würmer mehr gibt. Noch dazu brauche ich jeden Tag was "Leckeres", auf das sich die Hühner stürzen, damit ich überhaupt die Tür öffnen kann, so schnell kann man nämlich gar nicht gucken, wie alle schon vor der Tür lauern und einem dann durch die Beine hindurch entfleuchen. Das geht ins Geld und kostet jeden Tag auch Zeit, immer genug Reis, Nudeln oder Kartoffeln zu kochen oder Salat etc. kleinzuschneiden. Was mich wahnsinnig nervt. Ich habe jetzt schon lebende Mehlwürmer und große Packungen getrocknete Kräuter gekauft, aber das kann ich auch nicht monatelang machen, sind auch nicht gerade billig.
Wie handhabt Ihr das denn? Was füttert Ihr Eure Hühner (und vor allem auch Enten, die sind ja so mäkelig und essen nix außer Weizen, Gras und Regenwürmer
) im Stall jetzt? Irgendwelche (günstigen) Geheimtipps? Frische Kräuter, Brennnesseln etc. fällt ja leider flach, weil kaum mehr was da und der Rest gefroren ist. Und fett mästen will man sie ja auch nicht.
Und habt Ihr Ideen, wie man Hühner im Stall tagsüber beschäftigen kann?
Ganze Maiskolben sind gut, da können sie lange daran herumpicken, aber so viele habe ich nicht mehr.
Ab und zu werfe ich mal einen größeren Heuhaufen rein, den sie dann zerscharren können, aber alles Material, was zusätzlich reinkommt, ist leider in nullkommanix feucht und ich denke schon beim Reintun zähneknirschend ans mühevolle Wiederrausschaufeln. 
Zu allem Überfluss fangen jetzt noch zwei der geretteten "Normalo-Legehühner" zu mausern an - bei bis zu -8 Grad nachts.
(kleiner Tipp für alle, die ausgediente Legehühner übernehmen wollen: baut einen beheizten Stall oder einen warmen Ausweichraum für den Winter, weil diese Hühner teilweise nicht nach natürlichen Zyklen mausern)
Und derweil ist er erst ein paar Monate alt.Aber weshalb ich diesen Strang mal wieder hochhole:
Wie geht Ihr denn mit der Vogelgrippe um? Bei uns ist ja seit knapp 2 Wochen Stallpflicht für Hühner und Enten, was für viele Hobbyhalter mit nur kleinen Ställen ein riesen Problem ist.
Wir haben noch dazu Enten und Hühner im selben Stall, was sonst kein Problem ist, weil sie ja nur nachts drin sind, wo die Hühner quasi in der ersten Etage schlafen, aber jetzt gibt es natürlich dauernd Gezänke, Aufregung und Unruhe.
- Beim Füttern auf engem Raum stürzen sich die rücksichtsloseren Kamikaze-Hühner auf die Töpfe mit dem Zusatzfutter (ich verteile eh schon alles auf mehrere Töpfe), aber bis ich die langsameren und älteren Hühner von der Stange gepflückt und vor den Napf geschoben habe, haben die anderen meist alles schon reingeschlungen. Die Enten haben da gar keine Chance, an die Näpfe zu kommen, da sie nicht so zutraulich sind und immer in die hintere Ecke flüchten, wenn jemand rein kommt. Und selbst wenn ich eine Schüssel nach hinten schiebe, kriegt das sofort ein Huhn mit und beansprucht die für sich....
- Da die Enten elendige Planscher sind, muss man fast jeden Tag eine neue Schicht Streu aufbringen, damit es für die Hühner nicht zu feucht wird. Sonst reichte ca. 4x im Jahr Einstreu wechseln, jetzt darf ich schon nach 3 Wochen wohl alles rausschaufeln und komplett neu einstreuen, was fast 5 Std. dauert, da der Stall mehrere Abteile hat und man nicht so gut hinkommt. Und wohin solange mit den Tieren, wenn sie doch nicht raus dürfen????
- Haben wir normalerweise nur Körnerfutter als Hauptfutter, zermartere ich mir momentan den Kopf, was ich noch alles zufüttern soll, wenn es ja keine Fliegen und Würmer mehr gibt. Noch dazu brauche ich jeden Tag was "Leckeres", auf das sich die Hühner stürzen, damit ich überhaupt die Tür öffnen kann, so schnell kann man nämlich gar nicht gucken, wie alle schon vor der Tür lauern und einem dann durch die Beine hindurch entfleuchen. Das geht ins Geld und kostet jeden Tag auch Zeit, immer genug Reis, Nudeln oder Kartoffeln zu kochen oder Salat etc. kleinzuschneiden. Was mich wahnsinnig nervt. Ich habe jetzt schon lebende Mehlwürmer und große Packungen getrocknete Kräuter gekauft, aber das kann ich auch nicht monatelang machen, sind auch nicht gerade billig.
Wie handhabt Ihr das denn? Was füttert Ihr Eure Hühner (und vor allem auch Enten, die sind ja so mäkelig und essen nix außer Weizen, Gras und Regenwürmer
) im Stall jetzt? Irgendwelche (günstigen) Geheimtipps? Frische Kräuter, Brennnesseln etc. fällt ja leider flach, weil kaum mehr was da und der Rest gefroren ist. Und fett mästen will man sie ja auch nicht.Und habt Ihr Ideen, wie man Hühner im Stall tagsüber beschäftigen kann?
Ganze Maiskolben sind gut, da können sie lange daran herumpicken, aber so viele habe ich nicht mehr.
Ab und zu werfe ich mal einen größeren Heuhaufen rein, den sie dann zerscharren können, aber alles Material, was zusätzlich reinkommt, ist leider in nullkommanix feucht und ich denke schon beim Reintun zähneknirschend ans mühevolle Wiederrausschaufeln. 
Zu allem Überfluss fangen jetzt noch zwei der geretteten "Normalo-Legehühner" zu mausern an - bei bis zu -8 Grad nachts.
(kleiner Tipp für alle, die ausgediente Legehühner übernehmen wollen: baut einen beheizten Stall oder einen warmen Ausweichraum für den Winter, weil diese Hühner teilweise nicht nach natürlichen Zyklen mausern)

