16.10.17, 20:30
Hallo liebe Brigitte, 
irgendwie bin ich seit den ersten Krankheiten im Garten ( in Dortmund, vorher hatte ich keine) ein bisschen neurotisch.
Ich glaube inzwischen an Kreuzinfektionen. In Dortmund war es eine Art Kräuselkrankheit, die völlig untypisch Tomaten, auch wieder Johannisbeeren, und sogar den Wasserdost befiel. Ich habe nie herausbekommen was es war. Im zweiten und dritten Jahr ( abschneiden und vernichten aller befallenen Blätter und Äste) haben sich Johannisbeeren und Wasserdost wieder erholt, die kranken Tomaten hatte ich entsorgt.
Eine Freundin hatte damals eine heftige Tomateninfektion mit einem Gurkenvirus. Möglicherweise hatte ich den eingeschleppt.
Seitdem glaube ich nicht mehr unbedingt daran, dass Pilzkrankheiten und Virosen nur auf der jeweils zugedachten Pflanze Schaden anrichten, sondern ich befürchte, dass sie sich verbreiten, sich je nach Pflanze etwas verändern und "hüpfen".
Hier mal Fotos von meinen Krankheitsbildern.
Der Rostpilz an einer Stockrose:
![[Bild: GjJtfphR.jpg]](https://s1.imagebanana.com/file/171016/GjJtfphR.jpg)
Der Rostpilz an Malva neglecta:
![[Bild: cS1sDRYK.jpg]](https://s1.imagebanana.com/file/171016/cS1sDRYK.jpg)
Der Rostpilz an mauretanischer Malve:
![[Bild: L7eD4qNx.jpg]](https://s2.imagebanana.com/file/171016/L7eD4qNx.jpg)
Der Rostpilz an Johannisbeere:
![[Bild: q0GgjcuU.jpg]](https://s1.imagebanana.com/file/171016/q0GgjcuU.jpg)
Gut, etwas anders sieht er schon aus, an der Johannisbeere, aber ich wurde beim Fotografieren auch gestört, und konnte die etwas weniger befallenen Blätter nicht mehr aufnehmen. Da war die kleingepunktete Ähnlichkeit überzeugender.
(Zur Störung gleich mehr in einem neuen Thread.)
Wie auch immer, Rostpilze sind es alle mal. Und ich denke auch, dass die Behandlung- wenn es denn eine erfolgversprechende gibt - ähnlich sein muss.
Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass, wenn sich Pflanzen 'was fangen', der Standort oder der Boden falsch oder irgendwie ungenügend sein muss. In meinem neuen kleinen Garten habe ich aber nicht viele Möglichkeiten. Ich habe nur das, was ich hier habe.
Witzigerweise sind an manchen Standorten die selben Pflanzen bis jetzt gesund.
Manche Stockrosen in der vollen Sonne haben überhaupt nichts, andere, in einem ähnlich besonnten Beet, bereits von klein auf schon Rostpilze. Obwohl da gut Wind geht! Die Johannisbeeren im tiefen Halbschatten haben ebenfalls überhaupt nichts. - Hat irgend jemand dafür eine Erklärung?
Oder ist es eine Infektion über den Boden????
Für heute einen lieben Gruß,
Anjoli

irgendwie bin ich seit den ersten Krankheiten im Garten ( in Dortmund, vorher hatte ich keine) ein bisschen neurotisch.
Ich glaube inzwischen an Kreuzinfektionen. In Dortmund war es eine Art Kräuselkrankheit, die völlig untypisch Tomaten, auch wieder Johannisbeeren, und sogar den Wasserdost befiel. Ich habe nie herausbekommen was es war. Im zweiten und dritten Jahr ( abschneiden und vernichten aller befallenen Blätter und Äste) haben sich Johannisbeeren und Wasserdost wieder erholt, die kranken Tomaten hatte ich entsorgt.
Eine Freundin hatte damals eine heftige Tomateninfektion mit einem Gurkenvirus. Möglicherweise hatte ich den eingeschleppt.
Seitdem glaube ich nicht mehr unbedingt daran, dass Pilzkrankheiten und Virosen nur auf der jeweils zugedachten Pflanze Schaden anrichten, sondern ich befürchte, dass sie sich verbreiten, sich je nach Pflanze etwas verändern und "hüpfen".
Hier mal Fotos von meinen Krankheitsbildern.
Der Rostpilz an einer Stockrose:
![[Bild: GjJtfphR.jpg]](https://s1.imagebanana.com/file/171016/GjJtfphR.jpg)
Der Rostpilz an Malva neglecta:
![[Bild: cS1sDRYK.jpg]](https://s1.imagebanana.com/file/171016/cS1sDRYK.jpg)
Der Rostpilz an mauretanischer Malve:
![[Bild: L7eD4qNx.jpg]](https://s2.imagebanana.com/file/171016/L7eD4qNx.jpg)
Der Rostpilz an Johannisbeere:
![[Bild: q0GgjcuU.jpg]](https://s1.imagebanana.com/file/171016/q0GgjcuU.jpg)
Gut, etwas anders sieht er schon aus, an der Johannisbeere, aber ich wurde beim Fotografieren auch gestört, und konnte die etwas weniger befallenen Blätter nicht mehr aufnehmen. Da war die kleingepunktete Ähnlichkeit überzeugender.
(Zur Störung gleich mehr in einem neuen Thread.)
Wie auch immer, Rostpilze sind es alle mal. Und ich denke auch, dass die Behandlung- wenn es denn eine erfolgversprechende gibt - ähnlich sein muss.
Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass, wenn sich Pflanzen 'was fangen', der Standort oder der Boden falsch oder irgendwie ungenügend sein muss. In meinem neuen kleinen Garten habe ich aber nicht viele Möglichkeiten. Ich habe nur das, was ich hier habe.
Witzigerweise sind an manchen Standorten die selben Pflanzen bis jetzt gesund.
Manche Stockrosen in der vollen Sonne haben überhaupt nichts, andere, in einem ähnlich besonnten Beet, bereits von klein auf schon Rostpilze. Obwohl da gut Wind geht! Die Johannisbeeren im tiefen Halbschatten haben ebenfalls überhaupt nichts. - Hat irgend jemand dafür eine Erklärung?
Oder ist es eine Infektion über den Boden????
Für heute einen lieben Gruß,
Anjoli
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.10.17, 22:30 von Anjoli.)

