10.03.20, 18:52
Oh, bei Euch gibt es Bluebells? Wie schön! Glaube nicht, dass ich die hier schon mal wild gesehen habe.
Dass soviele Leute Blumen abpflücken zeugt doch davon, dass das ein ganz tief sitzendes Bedürfnis ist, Natur um sich zu haben. Ich weiß aus vielen Gesprächen, dass es den meisten Leuten gar nicht bewusst ist, dass im öffentlichen Raum Bäume und Blumen aufwendig und teuer gepflanzt und gepflegt werden, und daher vielleicht auch gar kein Unrechtsbewusstsein haben (da sie sich ansonsten wenig mit Natur befassen, wissen sie halt auch nicht, dass manches unter Schutz steht). Hier gibt es z.B. vor den Häusern jeweils einen mal schmalen, mal breiteren Wiesenstreifen entlang des Gehwegs.
Jeder Anwohner mäht das Stück vor seinem Haus. Heißt, die meisten mähen häufig und es ist nur Rasen, ich mähe mein winziges Eck maximal zweimal und es gibt u.a. Schafgarbe, Wiesensalbei und Margeriten (natürlich auch mit etwas Samen- und Pflanznachhilfe). An Fronleichnam macht ab und zu die Prozession vor dem Haus halt, und jedes Mal pflücken die Kinder voller Freude sämtliche Margeriten ab für Sträuße. Da stehe ich dann schon am Fenster und ärgere mich schwarz, aber andererseits sieht man da doch, wie wichtig es wäre, solch blühende Wiesen wieder großflächig zu haben, wo vor allem Kinder noch ohne Schaden Sträuße pflücken und Natur erleben können. Aber wenn nur so wenig da sind ist die Zerstörung eben umso ärgerlicher. Hier haben alle wirklich große bis sehr große Gärten, da könnte man doch mal als Eltern draufkommen, ein Stück Wiese stehenzulassen. Stattdessen fährt in manch altem Obstgarten mit dutzenden Bäumen unten der Rasenroboter seine Runden. Habe auch noch nie irgendwo ein Baumhaus gesehen oder eine Hängematte zwischen den Bäumen, wie wir das früher hatten, und noch seltener spielende Kinder. Da fragt man sich schon, wo das hinführt, wenn nicht mal auf dem Land, wo der Platz vorhanden wäre, noch draußen gespielt wird.
Dass soviele Leute Blumen abpflücken zeugt doch davon, dass das ein ganz tief sitzendes Bedürfnis ist, Natur um sich zu haben. Ich weiß aus vielen Gesprächen, dass es den meisten Leuten gar nicht bewusst ist, dass im öffentlichen Raum Bäume und Blumen aufwendig und teuer gepflanzt und gepflegt werden, und daher vielleicht auch gar kein Unrechtsbewusstsein haben (da sie sich ansonsten wenig mit Natur befassen, wissen sie halt auch nicht, dass manches unter Schutz steht). Hier gibt es z.B. vor den Häusern jeweils einen mal schmalen, mal breiteren Wiesenstreifen entlang des Gehwegs.
Jeder Anwohner mäht das Stück vor seinem Haus. Heißt, die meisten mähen häufig und es ist nur Rasen, ich mähe mein winziges Eck maximal zweimal und es gibt u.a. Schafgarbe, Wiesensalbei und Margeriten (natürlich auch mit etwas Samen- und Pflanznachhilfe). An Fronleichnam macht ab und zu die Prozession vor dem Haus halt, und jedes Mal pflücken die Kinder voller Freude sämtliche Margeriten ab für Sträuße. Da stehe ich dann schon am Fenster und ärgere mich schwarz, aber andererseits sieht man da doch, wie wichtig es wäre, solch blühende Wiesen wieder großflächig zu haben, wo vor allem Kinder noch ohne Schaden Sträuße pflücken und Natur erleben können. Aber wenn nur so wenig da sind ist die Zerstörung eben umso ärgerlicher. Hier haben alle wirklich große bis sehr große Gärten, da könnte man doch mal als Eltern draufkommen, ein Stück Wiese stehenzulassen. Stattdessen fährt in manch altem Obstgarten mit dutzenden Bäumen unten der Rasenroboter seine Runden. Habe auch noch nie irgendwo ein Baumhaus gesehen oder eine Hängematte zwischen den Bäumen, wie wir das früher hatten, und noch seltener spielende Kinder. Da fragt man sich schon, wo das hinführt, wenn nicht mal auf dem Land, wo der Platz vorhanden wäre, noch draußen gespielt wird.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.03.20, 18:53 von vanda.)

