13.04.20, 23:30
Frühlingsverblödung ist eine tolle Wortschöpfung! Danke dafür: die gehört in den Duden, echt.
Bei mir war der Garten räumungsfordernd: um die Birne zu bewässern, brauchte ich den Schlauch, den ich vorgestern in der Remise entdeckt hatte. Aber um dran zu kommen, musste ich erst mal einen kleinen Tritt holen, draufsteigen und vermeintlich drei Stiegen abräumen, die auf einem Karton gestapelt waren, der auf dem Schlauch stand, und die sich nicht recht bewegen wollten. Die Drei waren so schwer, weil es ineinander gestapelte Sechs waren.
. Als ich den Bananenkarton mit der Aufschrift: "Garten" endlich aus den verstaubten Spinnweben herausgezogen hatte, fiel mir lautstark ein anderer Karton entgegen, der nebendran seinen Halt verloren hatte.
Dann stehste da auf dem wackligen Tritt, hochgereckt, hast einen Bananenkarton am Hals und jonglierst mit der linken Hand dieses andere spinnwebüberzogene Dings irgendwie so, dass es nicht zu Boden fällt, weil es da so eng ist, dass Du Dich nicht bücken und es aufheben kannst, wenn es erst mal unten liegt! - Oh Wunder: es gelingt! Man trägt das Gerümpel raus, sammelt gleich den kleinen Tritt wieder ein und stellt ihn auf seinen Platz, damit er sich nicht in Vergessenheit verkriecht, und öffnet dann, gespannt wie im Abenteuerfilm, den fast abgestürzten Karton. Was kommt ans Licht?
Leere Saftflaschen aus Plastik; 8 x Einweg.
---> gelbe Tonne!
Bananenkarton: enthält eine Plastikhülle für runden Gartentisch mit Stühlen, unförmig. Außerdem eine Tüte mit Styropor-Chips ("Pommes") aus einer Verpackung.
- Hm. Was waren wohl seinerzeit die Umstände, die dazu geführt haben, dass acht leere Saftflaschen und eine Tüte "Pommes" in zwei platzgreifenden Kartons in der Remise eingelagert wurden statt im Plastikmüll?
Vielleicht hatten wir noch keine gelben Säcke vorrätig? Keine Ahnung. Meine gelbe Tonne (haben wir erst seit 01. 01. 2020) wurde also gefüttert, dann habe ich im Bananenkarton mit der Aufschrift "Garten" die Vliese für den Frostschutz alle untergebracht und einige Minuten damit verbracht, die leer geräumten Kartons zu zerlegen und in die Papiertonne zu stopfen. Danach sah ich aus wie vorher besagte Kartons.
Anschließend wurde meine Beute (20m Schlauch mit Anschlüssen) in den südlichen Garten zur Birne getragen und ausgerollt, die Tordierung rausgedreht und schließlich angeschlossen. Bis dahin war das Wasser aus dem Pool durch den 3/4-Zoll Schlauch an den Rhabarber und den kleinen Apfelbaum gelaufen. Jetzt wurde am Gartenende gewässert: die weißen Rosen, die Tulpenkübel unter der Brombeere, die Rose de Resht, der Waldgeißbart auf Dux´ Grab, von dem noch nichts zu sehen ist, die Wildtulpen, der Otternkopf und dann habe ich den Schlauch über einen Astrest der Birne gehängt und bin losmarschiert: die Tülle an dem Schlauch ließ sich nicht einstellen und erlaubte nur einen dünnen pieseligen Strahl. Aber am Rank-/Stützgitter der Alexandrine im mittleren Garten steckt immer griffbereit eine Kupplung, die man auch gut als Auslauf verwenden kann. Zurück zur Birne, Tülle ab, Kupplung dran, zurück zur Alexandrine, Tülle dort aufstecken - als Erinnerung quasi, wie Knoten im Taschentuch. Vielleicht hilft es... Auf alle Fälle lief das angenehm handwarme, algengrüne Wasser aus dem Pool ab.
Dann habe ich diese Wetterschutz-Abdeckung für Gartenmöbel genommen und ausprobiert, ob sie taugt, um die Schaukelbank abzudecken. Vom Volumen her taugt sie knapp dazu, aber ob sie mit dem Wind klar kommt, müssen die nächsten Tage zeigen: ist halt für einen großen runden Tisch gedacht und entsprechend ist die Verschnürung am Boden angelegt. Der Tisch übrigens, steht inzwischen seit mehr als zehn Jahren ungeschützt am Pool als gelegentliche Ablage und ist "malerisch" veralgt und leicht bemoost. Ich wusste, dass ich irgendwo die Abdeckung noch haben muss, aber ...
Dann rief die Küche länglich und als ich gegen 18 Uhr mal nachschauen ging, war noch nicht mal die Hälfte des Wassers abgepumpt. Bis es dunkel wurde, bekam der kleine Apfelbaum nochmal Wasser aus dem großen Schlauch. Morgen ist dann der alte Apfelbaum mit dem Rest dran - und ich mit Schöpfen: die Schmutzwasserpumpe lässt mir gerne so um die 5cm Wasser im Becken stehen, die müssen dann händisch raus , bieten dabei aber auch die Gelegenheit zu einer Art Grundreinigung. Dann muss ich nur noch mit sauberem Wasser nachwischen. Das Wasser geht dann ins Waldbeet unter der toten Walnuss... Anschließend kann frisches Wasser einlaufen. Das wird dann aber ziemlich kalt sein bei dem Wetter. Da ist nichts mit Aufheizen im Schlauch durch die Sonne.
Beim abendlichen Bewässern fiel mir dann auf, dass das Allium am Rand des Beetchens mit der Elfenblume immer noch rumhängt, als hätte es in diesem Frühjahr noch kein Wasser gesehen: einfach schlapp. Es hat also besonders lange Berieselung bekommen. Der Mohn von Landfrau aus 2019 hat sich prächtig weiter entwickelt, seit er fast täglich bewässert wird und - die zweite Pflanze ist ebenfalls aufgetaucht: noch klein, aber wüchsig und in Gesellschaft: da ist wohl ein Same aufgegangen, jedenfalls stehen da jetzt zwei Pflanzen eng beieinander.
Bin sehr gespannt, wie sich die Nacht entwickelt: angesagt sind +4° als Tiefsttemperatur... War gestern auch so, trat aber nicht ein: wir hatten unter Null Grad.
Nachtrag: Danke Vanda, hast recht mit dem Ahorn. Das ist mir heute auch aufgegangen, als ich einen etwas größeren in der Hecke mit Forsythie und Multiflora entdeckt habe und kurz zuvor noch meine letzte, verbliebene Stachelbeere beäugt hatte. Den habe ich da an dem Topf mit Sicherheit nicht gepflanz. Da muss also der Spaten dran. Übrigens: die zwei nicht mehr ganz kleinen Götterbäume, die mir zugefolgen sind, fanden es gar nicht gut, dass ich sie letztes Frühjahr ziemlich radikal gekappt habe, nachdem ich alleine ihre Wurzeln nicht aus dem Boden bekommen habe. Die Strünke stehen zwar noch rum - aber von meinem Garten aus vermehren die sich nicht mehr weiter!
Inse
Bei mir war der Garten räumungsfordernd: um die Birne zu bewässern, brauchte ich den Schlauch, den ich vorgestern in der Remise entdeckt hatte. Aber um dran zu kommen, musste ich erst mal einen kleinen Tritt holen, draufsteigen und vermeintlich drei Stiegen abräumen, die auf einem Karton gestapelt waren, der auf dem Schlauch stand, und die sich nicht recht bewegen wollten. Die Drei waren so schwer, weil es ineinander gestapelte Sechs waren.
. Als ich den Bananenkarton mit der Aufschrift: "Garten" endlich aus den verstaubten Spinnweben herausgezogen hatte, fiel mir lautstark ein anderer Karton entgegen, der nebendran seinen Halt verloren hatte.Dann stehste da auf dem wackligen Tritt, hochgereckt, hast einen Bananenkarton am Hals und jonglierst mit der linken Hand dieses andere spinnwebüberzogene Dings irgendwie so, dass es nicht zu Boden fällt, weil es da so eng ist, dass Du Dich nicht bücken und es aufheben kannst, wenn es erst mal unten liegt! - Oh Wunder: es gelingt! Man trägt das Gerümpel raus, sammelt gleich den kleinen Tritt wieder ein und stellt ihn auf seinen Platz, damit er sich nicht in Vergessenheit verkriecht, und öffnet dann, gespannt wie im Abenteuerfilm, den fast abgestürzten Karton. Was kommt ans Licht?
Leere Saftflaschen aus Plastik; 8 x Einweg.
---> gelbe Tonne!Bananenkarton: enthält eine Plastikhülle für runden Gartentisch mit Stühlen, unförmig. Außerdem eine Tüte mit Styropor-Chips ("Pommes") aus einer Verpackung.
- Hm. Was waren wohl seinerzeit die Umstände, die dazu geführt haben, dass acht leere Saftflaschen und eine Tüte "Pommes" in zwei platzgreifenden Kartons in der Remise eingelagert wurden statt im Plastikmüll?
Vielleicht hatten wir noch keine gelben Säcke vorrätig? Keine Ahnung. Meine gelbe Tonne (haben wir erst seit 01. 01. 2020) wurde also gefüttert, dann habe ich im Bananenkarton mit der Aufschrift "Garten" die Vliese für den Frostschutz alle untergebracht und einige Minuten damit verbracht, die leer geräumten Kartons zu zerlegen und in die Papiertonne zu stopfen. Danach sah ich aus wie vorher besagte Kartons.Anschließend wurde meine Beute (20m Schlauch mit Anschlüssen) in den südlichen Garten zur Birne getragen und ausgerollt, die Tordierung rausgedreht und schließlich angeschlossen. Bis dahin war das Wasser aus dem Pool durch den 3/4-Zoll Schlauch an den Rhabarber und den kleinen Apfelbaum gelaufen. Jetzt wurde am Gartenende gewässert: die weißen Rosen, die Tulpenkübel unter der Brombeere, die Rose de Resht, der Waldgeißbart auf Dux´ Grab, von dem noch nichts zu sehen ist, die Wildtulpen, der Otternkopf und dann habe ich den Schlauch über einen Astrest der Birne gehängt und bin losmarschiert: die Tülle an dem Schlauch ließ sich nicht einstellen und erlaubte nur einen dünnen pieseligen Strahl. Aber am Rank-/Stützgitter der Alexandrine im mittleren Garten steckt immer griffbereit eine Kupplung, die man auch gut als Auslauf verwenden kann. Zurück zur Birne, Tülle ab, Kupplung dran, zurück zur Alexandrine, Tülle dort aufstecken - als Erinnerung quasi, wie Knoten im Taschentuch. Vielleicht hilft es... Auf alle Fälle lief das angenehm handwarme, algengrüne Wasser aus dem Pool ab.
Dann habe ich diese Wetterschutz-Abdeckung für Gartenmöbel genommen und ausprobiert, ob sie taugt, um die Schaukelbank abzudecken. Vom Volumen her taugt sie knapp dazu, aber ob sie mit dem Wind klar kommt, müssen die nächsten Tage zeigen: ist halt für einen großen runden Tisch gedacht und entsprechend ist die Verschnürung am Boden angelegt. Der Tisch übrigens, steht inzwischen seit mehr als zehn Jahren ungeschützt am Pool als gelegentliche Ablage und ist "malerisch" veralgt und leicht bemoost. Ich wusste, dass ich irgendwo die Abdeckung noch haben muss, aber ...

Dann rief die Küche länglich und als ich gegen 18 Uhr mal nachschauen ging, war noch nicht mal die Hälfte des Wassers abgepumpt. Bis es dunkel wurde, bekam der kleine Apfelbaum nochmal Wasser aus dem großen Schlauch. Morgen ist dann der alte Apfelbaum mit dem Rest dran - und ich mit Schöpfen: die Schmutzwasserpumpe lässt mir gerne so um die 5cm Wasser im Becken stehen, die müssen dann händisch raus , bieten dabei aber auch die Gelegenheit zu einer Art Grundreinigung. Dann muss ich nur noch mit sauberem Wasser nachwischen. Das Wasser geht dann ins Waldbeet unter der toten Walnuss... Anschließend kann frisches Wasser einlaufen. Das wird dann aber ziemlich kalt sein bei dem Wetter. Da ist nichts mit Aufheizen im Schlauch durch die Sonne.

Beim abendlichen Bewässern fiel mir dann auf, dass das Allium am Rand des Beetchens mit der Elfenblume immer noch rumhängt, als hätte es in diesem Frühjahr noch kein Wasser gesehen: einfach schlapp. Es hat also besonders lange Berieselung bekommen. Der Mohn von Landfrau aus 2019 hat sich prächtig weiter entwickelt, seit er fast täglich bewässert wird und - die zweite Pflanze ist ebenfalls aufgetaucht: noch klein, aber wüchsig und in Gesellschaft: da ist wohl ein Same aufgegangen, jedenfalls stehen da jetzt zwei Pflanzen eng beieinander.

Bin sehr gespannt, wie sich die Nacht entwickelt: angesagt sind +4° als Tiefsttemperatur... War gestern auch so, trat aber nicht ein: wir hatten unter Null Grad.
Nachtrag: Danke Vanda, hast recht mit dem Ahorn. Das ist mir heute auch aufgegangen, als ich einen etwas größeren in der Hecke mit Forsythie und Multiflora entdeckt habe und kurz zuvor noch meine letzte, verbliebene Stachelbeere beäugt hatte. Den habe ich da an dem Topf mit Sicherheit nicht gepflanz. Da muss also der Spaten dran. Übrigens: die zwei nicht mehr ganz kleinen Götterbäume, die mir zugefolgen sind, fanden es gar nicht gut, dass ich sie letztes Frühjahr ziemlich radikal gekappt habe, nachdem ich alleine ihre Wurzeln nicht aus dem Boden bekommen habe. Die Strünke stehen zwar noch rum - aber von meinem Garten aus vermehren die sich nicht mehr weiter!
Inse
