17.06.20, 17:32
Heute im Morgengrauen hat es "Plumps" gemacht, mir ist ein Stein vom Herzen gefallen: Tigra ist wieder da.
Plötzlich war ich aus dem Schlaf hochgeschreckt mit dem Gefühl: "Du musst sofort runter in den Hof, Tigra ist da." So schnell komme ich selten in die Puschen und die Treppe runter. Nach dem ersten Gassirundgang nach dem Beinbruch am Vorabend tat mir mein Bein ziemlich weh - war zuviel gewesen, - aber das hinderte mich nicht: Türen hinter mir schließen, damit der Hund nicht stört und schleunigst in den Gartenmantel schlüpfen, raus auf die Terrasse. Ein ganz leises: "Tigerle?" und da huschte sie unter dem Laurocerasus vor, quer über den Hof, sprang auf den Tisch: "Hrrrm!" und wollte auf den Arm. Sie schnurrte. Wir schmusten ein bißchen, ich trug sie ins Haus. Sie hatte großen Hunger und war ziemlich müde.
Zu Dodo war sie fast freundlich, er durfte sogar Nasenküsschen geben. Mit Kiruna hat es eine kurze Faucherei gegeben - zur Klarstellung der Rangordnung. Sie hat sich dann noch demonstrativ ans Fenster gesetzt und ein paar Minuten die Straße beobachtet, ehe sie auf ihrem Sessel unter die Decke gekrochen ist und sich zum Schlafen zusammengerollt hat.
Der Hund hatte mir gestern immer wieder signalsiert, dass sie drüben beim Griechen ist, hat sie aber nicht verbellt. Gegen Abend ging dann drüben eine Streiterei los, die sich sehr lautstark in die Länge zog. Die Serben haben sich weit über eine Stunde dermaßen angeschrieen, dass ich überlegt habe, ob ich die Polizei holen soll: der Grieche scheint die Hotelzimmer an eine serbische Securityfirma untervermietet zu haben, lässt sich selbst nicht mehr blicken, hat das Restaurant geschlossen und die Serben haben angefangen, auf der Wiese hinter dem Restaurant Kartoffeln anzubauen. Manchmal grillen sie draußen - besser formuliert: lassen auf dem Grill Fleisch verkohlen, spielen Fußball und haben sich ein Gerüst aufgebaut, um Klimmzüge zu üben.
Tigra war in letzter Zeit wieder öfter draußen und immer zuverlässig nach Hause gekommen, wenn ich sie gerufen habe. Zwei Tage einfach verschwinden - das hat sie lange nicht mehr gemacht und ich frage mich, ob das dieses Mal alleine ihre Entscheidung war oder ob sie jemand eingesperrt hat: da, wo der Hund es signalisierte, liegt der Zugang zum Getränkelager samt Kühlraum und ein Durchgang zur Küche. Als ich wach wurde, weil ich das Gefühl hatte, sie will heim, war es die Zeit, in der die Serben morgens von der Arbeit zurück kommen: da könnte sich einer müde noch schnell ein Bier geholt haben und sie ist ihm bei der Gelegenheit ausgekommen. Ich weiß es nicht. Ich bin nur von Herzen froh, dass sie unversehrt wieder daheim ist, das Zuhause offenbar auch genießt und sich offensichtlich sehr gefreut hat, wieder zurück zu sein.
Inse
Plötzlich war ich aus dem Schlaf hochgeschreckt mit dem Gefühl: "Du musst sofort runter in den Hof, Tigra ist da." So schnell komme ich selten in die Puschen und die Treppe runter. Nach dem ersten Gassirundgang nach dem Beinbruch am Vorabend tat mir mein Bein ziemlich weh - war zuviel gewesen, - aber das hinderte mich nicht: Türen hinter mir schließen, damit der Hund nicht stört und schleunigst in den Gartenmantel schlüpfen, raus auf die Terrasse. Ein ganz leises: "Tigerle?" und da huschte sie unter dem Laurocerasus vor, quer über den Hof, sprang auf den Tisch: "Hrrrm!" und wollte auf den Arm. Sie schnurrte. Wir schmusten ein bißchen, ich trug sie ins Haus. Sie hatte großen Hunger und war ziemlich müde.
Zu Dodo war sie fast freundlich, er durfte sogar Nasenküsschen geben. Mit Kiruna hat es eine kurze Faucherei gegeben - zur Klarstellung der Rangordnung. Sie hat sich dann noch demonstrativ ans Fenster gesetzt und ein paar Minuten die Straße beobachtet, ehe sie auf ihrem Sessel unter die Decke gekrochen ist und sich zum Schlafen zusammengerollt hat.
Der Hund hatte mir gestern immer wieder signalsiert, dass sie drüben beim Griechen ist, hat sie aber nicht verbellt. Gegen Abend ging dann drüben eine Streiterei los, die sich sehr lautstark in die Länge zog. Die Serben haben sich weit über eine Stunde dermaßen angeschrieen, dass ich überlegt habe, ob ich die Polizei holen soll: der Grieche scheint die Hotelzimmer an eine serbische Securityfirma untervermietet zu haben, lässt sich selbst nicht mehr blicken, hat das Restaurant geschlossen und die Serben haben angefangen, auf der Wiese hinter dem Restaurant Kartoffeln anzubauen. Manchmal grillen sie draußen - besser formuliert: lassen auf dem Grill Fleisch verkohlen, spielen Fußball und haben sich ein Gerüst aufgebaut, um Klimmzüge zu üben.
Tigra war in letzter Zeit wieder öfter draußen und immer zuverlässig nach Hause gekommen, wenn ich sie gerufen habe. Zwei Tage einfach verschwinden - das hat sie lange nicht mehr gemacht und ich frage mich, ob das dieses Mal alleine ihre Entscheidung war oder ob sie jemand eingesperrt hat: da, wo der Hund es signalisierte, liegt der Zugang zum Getränkelager samt Kühlraum und ein Durchgang zur Küche. Als ich wach wurde, weil ich das Gefühl hatte, sie will heim, war es die Zeit, in der die Serben morgens von der Arbeit zurück kommen: da könnte sich einer müde noch schnell ein Bier geholt haben und sie ist ihm bei der Gelegenheit ausgekommen. Ich weiß es nicht. Ich bin nur von Herzen froh, dass sie unversehrt wieder daheim ist, das Zuhause offenbar auch genießt und sich offensichtlich sehr gefreut hat, wieder zurück zu sein.
Inse
