27.03.12, 12:27
Ach, du weißt doch, jeder sieht nur das, was er sehen will. Ich bilde mir ja auch ein, dass es meinen Pflanzen besser geht, wenn ich ihnen gut zurede... 
Den Mond allen Ernstes als weibliche Lichtgestalt zu personifizieren, finde ich allerdings wirklich merkwürdig. Es handelt sich um einen kalten, harten Brocken Gestein, der von uns unendlich weit entfernt ist und soweit bekannt so gar nichts Lebendiges an sich hat. Selbst wenn ich auf die esoterisch-feministische Gedankenwelt abfahren würde, könnte ich damit nichts Weibliches verknüpfen - in diesem Zusammenhang würde das doch wohl etwas Nährendes, Schützendes, Schöpferisches, Wohlwollendes bedeuten. Aber auch diese Diskussion hatten wir schon im alten Forum. Und: wenn jemand diese Vorstellung tröstlich findet, ist doch nichts verkehrt damit. Ob man nun zu längst verstorbenen Päpsten betet oder mal zu einem himmlischem Gesteinsbrocken hinaufwinkt - der Kinderglaube ist für jeden etwas Bereicherndes und eine ganz persönliche Entscheidung.
Es ist ja nicht so, dass es nichts geben kann, was nicht mit unseren heutigen Mitteln sichtbar, messbar und erfassbar ist. Schließlich waren früher auch Elektrizität, magnetische Einflüsse und radioaktive Strahlung unbekannt, obwohl sie natürlich schon immer existierten. Der Mond allerdings... der ist bitterkalt, aus Stein gemacht und schert sich einen Deubel um uns und alles Lebendige...
Trotzdem kann ich mir z. B. vorstellen, dass an der Jäterei bei Vollmond was dran sein könnte, um nur ein Beispiel zu nennen - durch den Lichteinfall könnten Pflanzen vielleicht zum vermehrten Ausbluten gebracht werden. Da müsste man dann aber groß angelegte Versuche machen, am besten im Labor, bei wechselnden Beleuchtungen... und auch bei Vollmond und Neumond, aber so, dass die Pflanzen den Mond nicht direkt "zu sehen" bekommen. Da käme man dann vielleicht auch zu Ergebnissen, die nicht durch irgendwelche mühsam herbeizitierten "Schwingungen" erklärt werden müssten.
Die tatsächlichen Wunder, die uns umgeben, sind doch allemale größer als jene, die wir uns herbeireden möchten...

Den Mond allen Ernstes als weibliche Lichtgestalt zu personifizieren, finde ich allerdings wirklich merkwürdig. Es handelt sich um einen kalten, harten Brocken Gestein, der von uns unendlich weit entfernt ist und soweit bekannt so gar nichts Lebendiges an sich hat. Selbst wenn ich auf die esoterisch-feministische Gedankenwelt abfahren würde, könnte ich damit nichts Weibliches verknüpfen - in diesem Zusammenhang würde das doch wohl etwas Nährendes, Schützendes, Schöpferisches, Wohlwollendes bedeuten. Aber auch diese Diskussion hatten wir schon im alten Forum. Und: wenn jemand diese Vorstellung tröstlich findet, ist doch nichts verkehrt damit. Ob man nun zu längst verstorbenen Päpsten betet oder mal zu einem himmlischem Gesteinsbrocken hinaufwinkt - der Kinderglaube ist für jeden etwas Bereicherndes und eine ganz persönliche Entscheidung.
Es ist ja nicht so, dass es nichts geben kann, was nicht mit unseren heutigen Mitteln sichtbar, messbar und erfassbar ist. Schließlich waren früher auch Elektrizität, magnetische Einflüsse und radioaktive Strahlung unbekannt, obwohl sie natürlich schon immer existierten. Der Mond allerdings... der ist bitterkalt, aus Stein gemacht und schert sich einen Deubel um uns und alles Lebendige...
Trotzdem kann ich mir z. B. vorstellen, dass an der Jäterei bei Vollmond was dran sein könnte, um nur ein Beispiel zu nennen - durch den Lichteinfall könnten Pflanzen vielleicht zum vermehrten Ausbluten gebracht werden. Da müsste man dann aber groß angelegte Versuche machen, am besten im Labor, bei wechselnden Beleuchtungen... und auch bei Vollmond und Neumond, aber so, dass die Pflanzen den Mond nicht direkt "zu sehen" bekommen. Da käme man dann vielleicht auch zu Ergebnissen, die nicht durch irgendwelche mühsam herbeizitierten "Schwingungen" erklärt werden müssten.
Die tatsächlichen Wunder, die uns umgeben, sind doch allemale größer als jene, die wir uns herbeireden möchten...
