28.03.12, 03:59
(27.03.12, 12:27)Yarrow schrieb: Es handelt sich um einen kalten, harten Brocken Gestein, der von uns unendlich weit entfernt ist und soweit bekannt so gar nichts Lebendiges an sich hat.
Natürlich ist er das. Ich hab’s auch schon mal erwähnt: Auch ein Bild kann so betrachtet werden, ein rauhes Stück Leinwand, harte kalte Pigmente und doch ist es mehr als das. Alles ist mehr als nur ein messbares Stück Material.
Keiner könnte Kunst machen, auch keine Musik, ohne ein Vertrauen in das Leben um und in uns, in seine Gesetzmäßigkeiten, ohne sie gleich in naturwissenschaftlichen Studien auseinanderzunehmen. Dann hätt man eh keine Zeit mehr dafür. Das geht nur mit einem Vetrauen in das eigene Spüren.
(27.03.12, 11:52)Brigitte schrieb: Trotzdem werden die eigenen Erfahrungen, die den Mondeinfluß bestätigen, ernst und wichtig genommen
Klar sind mir meine Erfahrungen wichtig, ich hab sie nun mal erfahren. Was ist böses da dran?
Warum kannst Du es nicht einfach mal stehen lassen, wenn wir darüber schreiben (sofern das überhaupt noch geht) und musst das gleich als Dogmatismus bewerten? Denn sobald ein Thema auftaucht, das für Dich nicht kausal begründbar und messbar ist, haust Du so unerbittlich dazwischen, dass kein einfacher Austausch in diesen Dingen mehr möglich ist. Ich weiß es wirklich, dass Du alles hasst bis zum geht nicht mehr, was auch nur einen Hauch von eso hat. Lass doch die Leute sich einfach darüber austauschen. Inzwischen ist schon jede harmlose Frage zum Brigitte-Schlachtfest geworden, bevor man drauf antworten kann.
Wollte ich diese Diskussionen mit Dir zu Ende führen, bräuchte ich unendlich viel Zeit, müsste Bücher wälzen oder Spezialist sein in jeder naturwissenschaftlichen Disziplin. Darum führe ich sie nicht, denn ich habe weder die Zeit noch bin ich das alles und habe mich auch nicht als Verkünderin der alleinseligmachenden Wahrheit aufgeführt. Ich mache nur einfach gern mal Dinge aus Neugierde, mache MEINE Erfahrungen, einfach so, ganz unwissenschaftlich, dieseits und jenseits der gängigen Denkgrenzen. Nur so macht mir der Garten und die Natur Spass. Und nur so würde ich gern mal wieder darüber schreiben.
Zum Neumond- und Vollmond-Schnitt: Warum gleich im Labor und all so ein Theater? Guckt Euch doch einfach mal eine Pflanze aus, ich empfehle eine, die Ihr loswerden wollt, und schneidet sie ein paar Mal immer und nur an Vollmond. Das heißt nicht in der Nacht, sondern am Tag, an dem Vollmond ist, da ist Licht und Wetter völlig egal. Nehmt eine zweite, am besten die gleiche Art, und schneidet immer wenigstens Spitzen davon an Neumond. Danach brauchen wir keine Begründungen und keine Argumente auszutauschen, nur die Beobachtungen, was aus den Pflanzen geworden ist.
Oder ist so ein einfaches Ausprobieren schon zu dogmatisch – oder esoterisch gar?
Lilli
Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen

