20.09.21, 16:57
@Marlene: Was ich mit meiner Apfelernte mache? Nunja, sooo reichhaltig ist sie nun auch wieder nicht. Viele Äpfel werden einfach gegessen... Was ich nicht will: Apfelsaft draus machen, es sei denn ich mache selbst welchen... Denn bei den ganzen Anbietern bekommt man ja nicht mehr seinen eigenen Saft, sondern eine Mischung aus allem, was angeliefert wurde. Oder ich koche Apfelmus ein... Natürlich fallen für liebe Menschen auch Äpfel ab...
Golden Gate: Den habe ich auch schon probiert: Schmeckt genauso wie Du ihn beschreibst. Und wenn ich mich richtig an 2019 erinnere, ändert sich der Geschmack auch nicht sonderlich zum Besseren... Warten wir es mal ab...
Subito: Genauso war er auch bei mir: Fad. Ich hatte keine Lust ihn zu essen, alle anderen waren besser... Habe die Äpfel dann ewig hängen lassen. Dem vierjährigen Nachbarsjungen haben sie dann doch geschmeckt... (alle anderen waren abgeerntet außer Equilibro). Deswegen mussten er und sein Säulen-Apfel-Bruder Pronto ausziehen, für den das gleiche zutraf. Man soll mir nicht nachsagen, dass ich es nicht versucht hätte: Fünf Jahre waren es mindestens, die ich ihnen immer wieder eine Chance gegeben habe.
Kurzer Überblick zu inzwischen probierten Sorten:
Greencats: Dieses Jahr überhaupt nichts. Kleine Äpfel, wenig Geschmack, säuerlich. Aber von einem Granny Smith meilenweit entfernt.
Moskovskoje Ozerelje und Koral habe ich nochmal probiert. Also Geschmack haben sie jetzt nicht soooviel. Die Eigenschaften knackig und saftig machen sie zu brauchbaren Äpfeln. Koral finde ich besser. Moskovskoje Ozerelje hat schon fast alle Äpfel abgeworfen, bei Koral hängen noch alle.
Blue Moon verliert so langsam sein Äpfel. Wobei mir irgendwelche netten Menschen die Hälfte der Äpfel vom Baum geklaut haben
Große Äpfel mit gutem, ausgewogenem Geschmack. Die Sorte ist ja auch gut verfügbar, ich kann sie bedenkenlos empfehlen. Der Baum ist auch sehr gesund. Und optisch sind die Äpfel eine Augenweide, wundert mich nicht, dass die Langfinger sich genau diesen Baum ausgesucht haben. Blöd, dass nicht alle Schrebergartenbesitzer zuverlässig die Anlage zusperren.
Sonet hat seine beiden Äpfel schon verloren. Leider habe ich es zu spät gesehen. Einer war komplett verfault, von anderen konnte ich noch ein bisschen probieren. Ein gelber Apfel, säuerlich erfrischend. Mir hat er sehr gut geschmeckt, aber ich mag auch säuerliche Äpfel. Ich muss beobachten, ob der Reifezeitpunkt (Anfang 10) wirklich stimmt.
Anda schmeckt süß-säuerlich und mir deswegen gut.
Jarle ist auch reif. Auffällig ist bei dieser Sorte, dass die Äpfel sehr gerne und recht schnell am Baum verfaulen. Das war diesmal ausnahmsweise praktisch. So konnte ich die beiden Bäume bei meinen Eltern, bei denen die Schilder verlustig gegangen sind, identifizieren: Da war das nämlich genauso. Außerdem ist er einfach viel zu starkwüchsig auf der ausgelieferten Unterlage M7 (vorausgesetzt die Angabe stimmt). Fünf Meter hat er jetzt - mein erster Säulenapfelbaum. Geschmacklich ist es ein guter, ausgewogener Apfel, der aber hinsichtlich des Verhältnisses von Baumgröße zu Ertrag echt mäßig ist. Die Nachbarn haben auch zwei Bäume, die dieses Jahr gar nicht tragen, d.h. die Sorte alterniert auch stark und trägt nur jedes zweite Jahr. Für mich in der Summe, auch wegen des viel zu großen Platzbedarfs, eine enttäuschende Sorte auf M7. Ich bin gespannt, wie sich meine Umveredelung auf die Unterlage B9 machen wird, die dann den großen Monsterbaum ersetzen wird, von dem ich mich leider trennen muss. Nächstes Jahr werde ich auch eine Veredelung auf M26 versuchen.
Fäulnisproblem von Jarle:
Falls sich jemand wundert: Ja, den Baum habe ich mehrtriebig wachsen lassen... Er ist ziemlich außer Form...
Golden Gate: Den habe ich auch schon probiert: Schmeckt genauso wie Du ihn beschreibst. Und wenn ich mich richtig an 2019 erinnere, ändert sich der Geschmack auch nicht sonderlich zum Besseren... Warten wir es mal ab...
Subito: Genauso war er auch bei mir: Fad. Ich hatte keine Lust ihn zu essen, alle anderen waren besser... Habe die Äpfel dann ewig hängen lassen. Dem vierjährigen Nachbarsjungen haben sie dann doch geschmeckt... (alle anderen waren abgeerntet außer Equilibro). Deswegen mussten er und sein Säulen-Apfel-Bruder Pronto ausziehen, für den das gleiche zutraf. Man soll mir nicht nachsagen, dass ich es nicht versucht hätte: Fünf Jahre waren es mindestens, die ich ihnen immer wieder eine Chance gegeben habe.
Kurzer Überblick zu inzwischen probierten Sorten:
Greencats: Dieses Jahr überhaupt nichts. Kleine Äpfel, wenig Geschmack, säuerlich. Aber von einem Granny Smith meilenweit entfernt.
Moskovskoje Ozerelje und Koral habe ich nochmal probiert. Also Geschmack haben sie jetzt nicht soooviel. Die Eigenschaften knackig und saftig machen sie zu brauchbaren Äpfeln. Koral finde ich besser. Moskovskoje Ozerelje hat schon fast alle Äpfel abgeworfen, bei Koral hängen noch alle.
Blue Moon verliert so langsam sein Äpfel. Wobei mir irgendwelche netten Menschen die Hälfte der Äpfel vom Baum geklaut haben
Große Äpfel mit gutem, ausgewogenem Geschmack. Die Sorte ist ja auch gut verfügbar, ich kann sie bedenkenlos empfehlen. Der Baum ist auch sehr gesund. Und optisch sind die Äpfel eine Augenweide, wundert mich nicht, dass die Langfinger sich genau diesen Baum ausgesucht haben. Blöd, dass nicht alle Schrebergartenbesitzer zuverlässig die Anlage zusperren. Sonet hat seine beiden Äpfel schon verloren. Leider habe ich es zu spät gesehen. Einer war komplett verfault, von anderen konnte ich noch ein bisschen probieren. Ein gelber Apfel, säuerlich erfrischend. Mir hat er sehr gut geschmeckt, aber ich mag auch säuerliche Äpfel. Ich muss beobachten, ob der Reifezeitpunkt (Anfang 10) wirklich stimmt.
Anda schmeckt süß-säuerlich und mir deswegen gut.
Jarle ist auch reif. Auffällig ist bei dieser Sorte, dass die Äpfel sehr gerne und recht schnell am Baum verfaulen. Das war diesmal ausnahmsweise praktisch. So konnte ich die beiden Bäume bei meinen Eltern, bei denen die Schilder verlustig gegangen sind, identifizieren: Da war das nämlich genauso. Außerdem ist er einfach viel zu starkwüchsig auf der ausgelieferten Unterlage M7 (vorausgesetzt die Angabe stimmt). Fünf Meter hat er jetzt - mein erster Säulenapfelbaum. Geschmacklich ist es ein guter, ausgewogener Apfel, der aber hinsichtlich des Verhältnisses von Baumgröße zu Ertrag echt mäßig ist. Die Nachbarn haben auch zwei Bäume, die dieses Jahr gar nicht tragen, d.h. die Sorte alterniert auch stark und trägt nur jedes zweite Jahr. Für mich in der Summe, auch wegen des viel zu großen Platzbedarfs, eine enttäuschende Sorte auf M7. Ich bin gespannt, wie sich meine Umveredelung auf die Unterlage B9 machen wird, die dann den großen Monsterbaum ersetzen wird, von dem ich mich leider trennen muss. Nächstes Jahr werde ich auch eine Veredelung auf M26 versuchen.
Fäulnisproblem von Jarle:
Falls sich jemand wundert: Ja, den Baum habe ich mehrtriebig wachsen lassen... Er ist ziemlich außer Form...
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.09.21, 17:06 von Balder.)

