26.05.13, 23:04
(26.05.13, 22:07)Brigitte schrieb: Mit welcher Begründung kann den ein Tierarzt die Behandlung von Katzen ablehnen? Unmöglich sowas.
Ablehnen vielleicht nicht. Aber ruppig behandeln, durch die Gegend zerren wie einen nassen Lappen, und blöde Kommentare abgeben. So mit Andeutungen von "Was wollen Sie denn mit der alten Katze, es gibt doch genügend neue?". Da geht man dann natürlich nur im äußersten Notfall noch mal hin.
Dasselbe damals mit unserer alten Hündin... hätten wir da schon einen besseren Tierarzt gehabt, dann hätte sie wahrscheinlich länger leben können, denn dann hätten wir schon eher gewusst, an wen wir uns wenden können.
Wir sind dann immer in eine Tierklinik etwa 20 Minuten von hier gefahren, aber da hat der Tierarzt leider Praxis und Familie verlassen und ist mit seiner Assistentin nach Süddeutschland durchgebrannt.

Der schlimmste Tierarzt, der leider auch am nächsten dran wohnt, roch nachmittags um vier nach Alkohol und hatte, als er die Praxis öffnete, Blut und Haare vom Vortag noch nicht vom Praxistisch gewischt. Da wäre ich mit meiner Katze am liebsten sofort wieder raus, aber es war leider ein Notfall... er hat ihr eine Spritze reingejagt und sich zwanzig Euro ohne Quittung auf die Hand geben lassen. Hat nicht mal nach Namen, Alter und Vorgeschichte der Katze gefragt; auch nicht nach meinem Namen. Aber was soll ich sagen... sie ist tatsächlich schnell wieder gesund geworden...

Genau wie Pünktchen sagte: Sie lehnen hier die Behandlung von Kleintieren nicht ab, es ist aber offensichtlich, dass ihnen das Nutzvieh wichtiger ist.
Seit ein paar Jahren haben wir zum Glück einen Tierarzt, den wir mögen und dem wir vertrauen. Auch wenn wir dafür eine Viertelstunde fahren müssen, bis nach Hessen.
