02.12.13, 09:24
(02.12.13, 01:57)Ortrun schrieb: Soweit irgend möglich, werden die Rosentriebe möglichst "flach gelegt" und dann 3-4 m²-weise mit Hilfe von Moniereisen oder anderen Baustoffen "überdacht". Darüber kommt dickes Vlies, dass mit Steinen oder Stangen so am Rand beschwert wird, dass der Wind (auch Sturm) nicht untergreifen kann.Das ist bei mir die Behandlung nicht frostharter Rosen.
Empfindlichere Kletterrosen werden abgenommen (wenn die Triebe das zulassen) oder mit altem Teppichboden geschützt.
Frosthart sind Rosen, die ohne Anhäufeln und allen anderen Schutz auch Temperaturen unter minus 20 Grad überstehen.
Frostharte Öfterblüher sind Rosen, die in üblen Wintern nicht bis zur Anhäufelung abfrieren. Gefährdete Öfterblüher frieren bis zur Anhäufelung zurück, Krisenkandidaten frieren bis unter die Anhäufelung.
Wer erwiesenermaßen eine Todsünde begeht und totfriert, wird aus dem Programm genommen und des Parkes verwiesen - es sei denn, es ist eine meiner morbiden Liebhabersorten, die werden dann eben stark geschützt (ähnlich wie du es machst) oder ersetzt (durch Nachzucht der gleichen Sorte, Grey Dawn und Grey Pearl sind solche Kandidaten...).
Ich denke, wenn wir Rosen so unterschiedlich behandeln und über verschiedene Winterhärte derselben Rosen kontrovers unterhalten, wird hier die Ursache liegen.
Es wird immer wieder Frühling - und hier ist meine Rosen-Bestandsliste im Rosenpark Reinhausen.

