16.02.14, 20:53
Moonfall, Austin Rosen sid wegen ihrer sehr verschiedenartigen Abstammung eine sehr heterogene Rosengruppe. Von daher ist es schwierig, dafür einheitliche Schnittregeln zu finden.
Heritage z.B. hat die o. g. Schnittweise ÜBERHAUPT nicht gefallen (obwohl sie von Schneewittchen abstammt, für die dieser radikale Schnitt sehr gut geeignet ist).
Winchester Cathedral und ihre Verwandten (Mary Rose und Redouté) dagegen können sie sehr gut vertragen.
Bei den stark kletternden Austin Rosen (wie z.B. Othello, The Generous Gardener, Geoff Hamilton u. a.) hab ich die Erfahrung gemacht,sie besser nicht (komplett) am nach oben Wachsen zu hindern, da sie (zumindest hier) besser blühen, wenn man sie nicht zu stark einkürzt. Da entferne ich meist nur überalterte bzw. geschädigte Triebe, kürze die nebentriebe ein und pinziere (nach Bedarf) die Neutriebe in gewünschter Höhe und gebe den Pflanzen eine Klettermöglichkeit (oft reicht schon eine Moniereisenstange)
Andere, wie z.B. Mayor of Casterbridge und St. Swithun hatten den Versuch, sie auf Strauchrosenmaß zu halten, mit extremer Blühunwilligkeit (Verweigerung der Nachblüte, nur wenige Blüten zur Hauptblütezeit) quittiert, bis ich es aufgegeben und sie mit relativ wenig Schnitt einfach aufgebunden habe.
Manche sind von ihrer Abstammung her einfach Kletterrosen und es macht wenig Sinn, zu vewrsuchen, sie gegen ihre Natur "klein zu halten". Für alle anderen gilt: Einfach ausprobieren und sich dabei vorsichtig ans rechte Maß herantasten.
Ergänzung: Wenn man eine (Strauch-) Rose nicht über einer bestimmten Höhe haben möchte, ist es grundsätzlich ganz gut, junge Basistriebe kurz vor Erreichen dieser Wunschhöhe zu pinzieren/kappen: Sie bildet dann unterhalb der Schnittstelle Seitentriebe, die dann auch wieder etwas gekappt werden können und gerät auf diese Weise nicht so schnell "außer Kontrolle".
Scarman (dessen Schnittempfehlungen ansonsten m.E. eher für mildere Klima-Gebiete gelten) hat mal den klugen Satz gesagt, daß man keiner Rose gestatten sollte, höher zu wachsen, als man sie noch kontrollieren/schneiden kann...Mir gelingt es auch nicht immer, das (rechtzeitig) umzusetzen, aber einen Versuch ist es wert.
Heritage z.B. hat die o. g. Schnittweise ÜBERHAUPT nicht gefallen (obwohl sie von Schneewittchen abstammt, für die dieser radikale Schnitt sehr gut geeignet ist).
Winchester Cathedral und ihre Verwandten (Mary Rose und Redouté) dagegen können sie sehr gut vertragen.
Bei den stark kletternden Austin Rosen (wie z.B. Othello, The Generous Gardener, Geoff Hamilton u. a.) hab ich die Erfahrung gemacht,sie besser nicht (komplett) am nach oben Wachsen zu hindern, da sie (zumindest hier) besser blühen, wenn man sie nicht zu stark einkürzt. Da entferne ich meist nur überalterte bzw. geschädigte Triebe, kürze die nebentriebe ein und pinziere (nach Bedarf) die Neutriebe in gewünschter Höhe und gebe den Pflanzen eine Klettermöglichkeit (oft reicht schon eine Moniereisenstange)
Andere, wie z.B. Mayor of Casterbridge und St. Swithun hatten den Versuch, sie auf Strauchrosenmaß zu halten, mit extremer Blühunwilligkeit (Verweigerung der Nachblüte, nur wenige Blüten zur Hauptblütezeit) quittiert, bis ich es aufgegeben und sie mit relativ wenig Schnitt einfach aufgebunden habe.
Manche sind von ihrer Abstammung her einfach Kletterrosen und es macht wenig Sinn, zu vewrsuchen, sie gegen ihre Natur "klein zu halten". Für alle anderen gilt: Einfach ausprobieren und sich dabei vorsichtig ans rechte Maß herantasten.
Ergänzung: Wenn man eine (Strauch-) Rose nicht über einer bestimmten Höhe haben möchte, ist es grundsätzlich ganz gut, junge Basistriebe kurz vor Erreichen dieser Wunschhöhe zu pinzieren/kappen: Sie bildet dann unterhalb der Schnittstelle Seitentriebe, die dann auch wieder etwas gekappt werden können und gerät auf diese Weise nicht so schnell "außer Kontrolle".
Scarman (dessen Schnittempfehlungen ansonsten m.E. eher für mildere Klima-Gebiete gelten) hat mal den klugen Satz gesagt, daß man keiner Rose gestatten sollte, höher zu wachsen, als man sie noch kontrollieren/schneiden kann...Mir gelingt es auch nicht immer, das (rechtzeitig) umzusetzen, aber einen Versuch ist es wert.
