18.03.14, 22:15
Um ehrlich zu sein, ich mach mir da kaum Sorgen. Der Bewußtseinswandel findet statt! In meiner Jugend hatten wir hier Fichtenmonokulturen, inzwischen machen die Mischwäldern Platz. In meiner Jugend war Jagd das edle Waidwerk, heute verstehen es immer mehr Bürger als Bestandskorrektur bei Rehen oder Wildschweinen und eine immer größer werdende Zahl an Mitmenschen begrüßt die Rückkehr von Biber und Otter, Luchs, Wildkatze und Wolf in unsere Regionen. Selbst Bären oder Elche werden medienwirksam gefeiert, wenn sie hier auftauchen. Ich bin überzeugt, daß sich auch die Förster- und Jägerschaft dieser gesellschaftlichen Strömung irgendwann nicht mehr widersetzen kann und wir langfristig von reinen Wirtschaftswäldern wegkommen werden und standortangepasste Mischwälder mit einer entsprechend angepassten Fauna angesagt sein werden. Dann wird es keine flächendeckende Massenabholzung mehr geben, sondern selektive, bestandsschonende Fällung von Einzelbäumen. Aber ich denke auch, daß die Zerschneidung der Landschaft der erneuten Wiederausbreitung verdrängter Wildtiere noch so manche Probleme bereitet. Über die hiesige Schnellstraße jedenfalls kommt kein größeres, flugunfähiges Wildtier. Da muß sich noch einiges ändern.
Ökologische Grüße,
Martin (der grad über die Kostenunterschiede zwischen einer Wildbrücke oder anderer Querungsmöglichkeiten nachdenkt)
Ökologische Grüße,
Martin (der grad über die Kostenunterschiede zwischen einer Wildbrücke oder anderer Querungsmöglichkeiten nachdenkt)
