20.03.14, 11:16
Aber die Idee einen Wald zu "pflanzen" widerstrebt mir. Wenn die Grundstücksfläche es hergibt und die Nachbarn dazu passen, könnte man eine Fläche einfach sich selbst überlassen. Man kann Wildholz (Baumschnitt und Reisig) ablegen, eventuell eine Benjeshecke darum anlegen, bspw. wilde Brom- und Himbeeren, Springkraut, Hasel, Birke (Pionierpflanzen) etc. selbst "einschleppen" damit es schneller geht. Dann kann man dabei zusehen, wie ein Wald entsteht. Wälder sind zu komplex aufgebaut als das man sie auch nur annähernd nachbilden könnte. Wenn der zukünftige Wald ein gesundes Biotop werden soll, gehts nur so.
Dort wo Wald in der Nähe ist, geht das schnell (Ich kann ein Lied davon singen...), dort wo weit und breit kein Wald ist, wird es schwer nach dieser natürlichen Methode einen Wald entstehen zu lassen. Waldpflanzen versuchen Lücken für sich zu nutzen, es ist aber schwer eine Lücke von 10km vom Zentrum her zu schließen. 
Anders ist der Ansatz der Permakultur. Hier kann man beispielsweise einen künstlichen Wald aus Obstbäumen und Büschen anpflanzen um die Früchte oder das Holz (Weide, Hasel) zu nutzen und gleichzeitig gute Bedingungen für Gemüsepflanzen am künstlichen "Waldrand" zu schaffen.
Ich habe das Glück, beide "Verfahren" hier zu haben: Einerseits habe ich einen kleinen naturnahen Wald weil hier ringsum alles voller Mischwald ist und andererseits habe ich vor, auf einer großen Weidefläche künstliche Biotope zu schaffen um dort Gemüse und Obst auf naturnaher Basis anzubauen.
Zu diesem Thema habe ich mal einen Buchtipp für Euch: Masanobu Fukuoka, ein Bauer aus Japan, hat ein Buch geschrieben was ich jedem nur ans Herz legen kann: Der große Weg hat kein Tor Er schimpft dort zwar viel über konventionelle Landwirtschaft oder moderne Wissenschaft aber er kann es sich leisten, er hat nämlich zu Lebzeiten eine ganz andere Landwirtschaft "erfunden" die er sich bei Mutter Natur abgeschaut hat. Viel Philosophie, viel Gemecker und Gehadere aber trotzdem in der Essenz ein gutes Buch.
Dort wo Wald in der Nähe ist, geht das schnell (Ich kann ein Lied davon singen...), dort wo weit und breit kein Wald ist, wird es schwer nach dieser natürlichen Methode einen Wald entstehen zu lassen. Waldpflanzen versuchen Lücken für sich zu nutzen, es ist aber schwer eine Lücke von 10km vom Zentrum her zu schließen. 
Anders ist der Ansatz der Permakultur. Hier kann man beispielsweise einen künstlichen Wald aus Obstbäumen und Büschen anpflanzen um die Früchte oder das Holz (Weide, Hasel) zu nutzen und gleichzeitig gute Bedingungen für Gemüsepflanzen am künstlichen "Waldrand" zu schaffen.
Ich habe das Glück, beide "Verfahren" hier zu haben: Einerseits habe ich einen kleinen naturnahen Wald weil hier ringsum alles voller Mischwald ist und andererseits habe ich vor, auf einer großen Weidefläche künstliche Biotope zu schaffen um dort Gemüse und Obst auf naturnaher Basis anzubauen.
Zu diesem Thema habe ich mal einen Buchtipp für Euch: Masanobu Fukuoka, ein Bauer aus Japan, hat ein Buch geschrieben was ich jedem nur ans Herz legen kann: Der große Weg hat kein Tor Er schimpft dort zwar viel über konventionelle Landwirtschaft oder moderne Wissenschaft aber er kann es sich leisten, er hat nämlich zu Lebzeiten eine ganz andere Landwirtschaft "erfunden" die er sich bei Mutter Natur abgeschaut hat. Viel Philosophie, viel Gemecker und Gehadere aber trotzdem in der Essenz ein gutes Buch.
Herzliche Grüße, Lemon
Genügsamkeit - sie ist der Schlüssel für die Zukunft der Menschheit.

