15.02.21, 09:12
Das stimmt. Ich würde trotzdem früher als normal schneiden - bei so einem Schnitt dauert es wirklich länger bis die schlafenden Augen unten austreiben.
Es macht keinen Sinn bis zum Austrieb zu warten - sie werden sowieso wieder nur oben austreiben und unten bleiben sie weiterhin nackt. Also schneiden, solange sie noch schlafen. Wenn dann das Frühlingserwachen kommt und sie merken, dass oben nichts mehr zum Austreiben haben, werden sie denken - oh, ich habe zu wenig Augen, ich muss neue Triebe machen. So stelle ich mir das vor. Dann treiben sie meistens willig aus der Veredelung, versuchen die fehlende Masse wiederherzustellen. Das dauert aber lange, weil sie einen Schock erleben und es ist sehr kraftraubend. Es ist wirklich wichtig, wie Kurt meint, den Boden anzureichern und nachher gut gießen und füttern.
Dieser Verjungungsschnitt ist sehr anstrengend für die Rosen (und andere Gehölze) also bitte nicht oft machen, nur wenn wirklich nichts anders geht. Manche überleben das nicht, sind meistens vorher schon durch Krankheiten, Trockenheit und Hunger geschwächt. Bei den gezeigten Rosen sehe ich aber keine andere Möglichkeit
.
Besser regelmäßig in Form halten und nicht vergreisen lassen.
Es macht keinen Sinn bis zum Austrieb zu warten - sie werden sowieso wieder nur oben austreiben und unten bleiben sie weiterhin nackt. Also schneiden, solange sie noch schlafen. Wenn dann das Frühlingserwachen kommt und sie merken, dass oben nichts mehr zum Austreiben haben, werden sie denken - oh, ich habe zu wenig Augen, ich muss neue Triebe machen. So stelle ich mir das vor. Dann treiben sie meistens willig aus der Veredelung, versuchen die fehlende Masse wiederherzustellen. Das dauert aber lange, weil sie einen Schock erleben und es ist sehr kraftraubend. Es ist wirklich wichtig, wie Kurt meint, den Boden anzureichern und nachher gut gießen und füttern.
Dieser Verjungungsschnitt ist sehr anstrengend für die Rosen (und andere Gehölze) also bitte nicht oft machen, nur wenn wirklich nichts anders geht. Manche überleben das nicht, sind meistens vorher schon durch Krankheiten, Trockenheit und Hunger geschwächt. Bei den gezeigten Rosen sehe ich aber keine andere Möglichkeit
.Besser regelmäßig in Form halten und nicht vergreisen lassen.


Solche starken Rückschnitte sollten nach Möglichkeit vor Beginn des Saftflusses erfolgen. Sonst kann es passieren, dass die Rosen "ersaufen". Die schlafenden Augen brauchen einfach länger bis sie austreiben. Vitale Augen gibt es nicht ,also kommt es zu einem Saftstau. Das muss nicht sein, kann aber passieren. Daher ist es gängige Praxis , nach Möglichkeit noch in der Vegetationsruhe solche Komplettrückschnitte vorzunehmen. Die alte Schnittstelle ist keine Eingangspforte für den Frost , verholzt sind die Triebe ja nun ganz offensichtlich .
Das sollte man einkalkulieren. Und dann die Rose eventuell noch in der Saison oder aber in der nächsten wieder deutlich zurücknehmen, damit sich der Strauch verzweigter aufbaut.![[Bild: 33077146wt.jpg]](https://up.picr.de/33077146wt.jpg)
, und auch durchaus vieltriebig/breit. Sie hat sich dann schnell wieder ins Zeug gelegt und ist auf dem Bild vielleicht so 1,30m. Aber eben kaum verzweigt und mit eher wenigen Blüten, die nur am Ende der Triebe sitzen. Und wie zu sehen, beginnt sie erst eben erst Ende Juni mit der Blüte.