30.12.11, 12:50
Ihr Lieben,
eigentlich wollte ich Euch Fotos zeigen von meinen drei Hauptprojekten 2012, aber seit heute Nacht schhneit es, so daß man gar nicht mehr sieht, worum es da geht
Egal, ich erkläre es Euch:
Projekt eins ist meine Dornröschenhecke. Sie befindet sich in meinem Streuobstwiesengarten, und es stehen auf den gut 20 Metern Zaun immerhin schon 3 Röslein, die vierte wird im Frühjahr geliefert. Also noch viiiel Platz zum Sammeln...
Aber ich bin unbesorgt, spätestens nach Besuch des Rosenparks wird der Platz für meine Wünsche wieder knapp
Projekt zwei und drei befinden sich im Hausgarten. Dort herrscht ja eigentlich meine Mum, aber zum Glück habe ich das mit ihr noch im Oktober abgesprochen. Jetzt muß ich es nur noch meinem Vater gegenüber durchsetzen...
Der Hausgarten befindet sich an einem leichten Hang, an der Obergrenze hatte der Nachbar in Vorzeiten ein Mäuerchen (ca. halbmeterhoch) gesetzt und einen Bretterzaun daraufgepflanzt. Der Nachbar wurde alt und starb, die Nachbarin wurde noch älter und verkaufte vor 15 Jahren an ein junges Ehepaar. Die sanierten zwar das Haus, ließen aber Grundstück und Zaun vergammeln. Als ein Sturm den Zaun dann mal auf unser Grundstück wehte, durften wir die Trümmer einsammeln und ihnen zur Entsorgung übergeben.
Drei Jahre lang habe ich sie bekniet, doch wieder einen neuen Zaun zu setzen, weil meine damals noch kleinen Großen immer wieder auf dem fremden Grundstück streunen gingen. Der Zweite ist mal schlimm gestürzt mit Kopfplatzwunde und allem Drum und Dran, als eine Treppe unter ihm nachgab...
Dann baute mein Vater eine Bretterwand, die er mit Erdankern vor das Mäuerchen setzte. Nur befestigte er die Erdanker nicht sehr gründlich, so daß Kyrill die Wand schiefpustete. Seitdem stützen mächtige alte Balken die schiefe Wand, und es ändert sich nichts.
Ich werde also nächstes Jahr die Erdanker (teilweise) ausgraben, richten und in einen Betonsockel gießen. Danach wird dort einen halben Meter breit Erde angeschüttet, die mit treppenartig angeordneten Pflanzsteinen (seit Jahren gekauft)am Weglaufen gehindert wird. Dort dürfen dann Blümchen einziehen. Die vielen verschiedenen Cosmeen von Euch sollen da wohnen, die Halskrausendahlien von T&M auch, ein bißchen Mohn, Stockrosen... Vielleicht sogar die Lieblings-Austins? Ich glaube, der Platz reicht nicht...
Das dritte Projekt ist der Hang von der Einfahrt zur Lärchenwiese hoch. Früher war dort die Grundstücksgrenze, dann verkaufte der Nachbar die Lärchenwiese an uns. Seitdem wird die Böschung von den Kindern mit Fahrrädern und Rutschautos erodiert, und besonders nach Regen ist es dort dank des guten Lehmbodens aalglatt und matschig. Bisher hatte ich da auf der Kante Kübel stehen mit Pflanzen drin, aber die sehen nicht besonders hübsch aus. Zwei sind auch zu kaputt, um noch mal bepflanzt zu werden, also mach ich sie gleich alle weg.
Den Hang will ich mit Bruchsteinen sichern. In die Lücken kommen dann Gundermann, der jetzt schon dort wächst, Wassersellerie, der sich im Kübel nicht wohlfühlt, und Brigittes Walderdbeeren. Durch einen alten Überlauf von Werweißwoher ist es immer ein wenig feucht.
Auf die Krone kommt ein niedriges Hochbeet mit Steinen im Untergrund, auf das die mediterranen Kräuter sollen: afrikanisches Basilikum und Rosmarin habe ich im Topf, die kommen dann im Winter rein. Lavendel überlebt draußen, Thymian auch, und dank lieber Spenden dürfen dort auch Bronzefenchel und Anisysop den Standort testen... Habt Ihr noch Ideen, was dort mit hinkönnte? Dort ist noch viel Platz! Es muß nur duften und eventuell auch eßbar sein...
Fotos gibt es, wenn der Schnee wieder weg ist...
Liebe Grüße, Mechthild
eigentlich wollte ich Euch Fotos zeigen von meinen drei Hauptprojekten 2012, aber seit heute Nacht schhneit es, so daß man gar nicht mehr sieht, worum es da geht
Egal, ich erkläre es Euch:Projekt eins ist meine Dornröschenhecke. Sie befindet sich in meinem Streuobstwiesengarten, und es stehen auf den gut 20 Metern Zaun immerhin schon 3 Röslein, die vierte wird im Frühjahr geliefert. Also noch viiiel Platz zum Sammeln...
Aber ich bin unbesorgt, spätestens nach Besuch des Rosenparks wird der Platz für meine Wünsche wieder knapp
Projekt zwei und drei befinden sich im Hausgarten. Dort herrscht ja eigentlich meine Mum, aber zum Glück habe ich das mit ihr noch im Oktober abgesprochen. Jetzt muß ich es nur noch meinem Vater gegenüber durchsetzen...

Der Hausgarten befindet sich an einem leichten Hang, an der Obergrenze hatte der Nachbar in Vorzeiten ein Mäuerchen (ca. halbmeterhoch) gesetzt und einen Bretterzaun daraufgepflanzt. Der Nachbar wurde alt und starb, die Nachbarin wurde noch älter und verkaufte vor 15 Jahren an ein junges Ehepaar. Die sanierten zwar das Haus, ließen aber Grundstück und Zaun vergammeln. Als ein Sturm den Zaun dann mal auf unser Grundstück wehte, durften wir die Trümmer einsammeln und ihnen zur Entsorgung übergeben.
Dann baute mein Vater eine Bretterwand, die er mit Erdankern vor das Mäuerchen setzte. Nur befestigte er die Erdanker nicht sehr gründlich, so daß Kyrill die Wand schiefpustete. Seitdem stützen mächtige alte Balken die schiefe Wand, und es ändert sich nichts.
Ich werde also nächstes Jahr die Erdanker (teilweise) ausgraben, richten und in einen Betonsockel gießen. Danach wird dort einen halben Meter breit Erde angeschüttet, die mit treppenartig angeordneten Pflanzsteinen (seit Jahren gekauft)am Weglaufen gehindert wird. Dort dürfen dann Blümchen einziehen. Die vielen verschiedenen Cosmeen von Euch sollen da wohnen, die Halskrausendahlien von T&M auch, ein bißchen Mohn, Stockrosen... Vielleicht sogar die Lieblings-Austins? Ich glaube, der Platz reicht nicht...
Das dritte Projekt ist der Hang von der Einfahrt zur Lärchenwiese hoch. Früher war dort die Grundstücksgrenze, dann verkaufte der Nachbar die Lärchenwiese an uns. Seitdem wird die Böschung von den Kindern mit Fahrrädern und Rutschautos erodiert, und besonders nach Regen ist es dort dank des guten Lehmbodens aalglatt und matschig. Bisher hatte ich da auf der Kante Kübel stehen mit Pflanzen drin, aber die sehen nicht besonders hübsch aus. Zwei sind auch zu kaputt, um noch mal bepflanzt zu werden, also mach ich sie gleich alle weg.
Den Hang will ich mit Bruchsteinen sichern. In die Lücken kommen dann Gundermann, der jetzt schon dort wächst, Wassersellerie, der sich im Kübel nicht wohlfühlt, und Brigittes Walderdbeeren. Durch einen alten Überlauf von Werweißwoher ist es immer ein wenig feucht.
Auf die Krone kommt ein niedriges Hochbeet mit Steinen im Untergrund, auf das die mediterranen Kräuter sollen: afrikanisches Basilikum und Rosmarin habe ich im Topf, die kommen dann im Winter rein. Lavendel überlebt draußen, Thymian auch, und dank lieber Spenden dürfen dort auch Bronzefenchel und Anisysop den Standort testen... Habt Ihr noch Ideen, was dort mit hinkönnte? Dort ist noch viel Platz! Es muß nur duften und eventuell auch eßbar sein...
Fotos gibt es, wenn der Schnee wieder weg ist...
Liebe Grüße, Mechthild
