12.12.19, 23:57
(12.12.19, 20:05)vanda schrieb: Ja, Gudrune, im Vergleich zu den Katzen und dem früheren Hund, die ich alle meilenweit zum Tierarzt für die letzte Spritze fahren musste und die wohl alle Schmerzen hatten (Hund Verletzung der Wirbelsäule, Kater 1 angefahren, Kater 2 Nierenversagen)Ich weiß nicht, welche Variante besser ist...schmerzlich ist das Sterben eines geliebten Tieres immer.
war das Zuhause- und Schnellsterben immer noch die aus menschlicher Sicht bessere Variante, klar. Aber wir können halt nicht reinschauen in die Geschöpfe, keiner weiß, wie es sich anfühlt, wenn das Herz plötzlich aufhört und man auf den harten Boden aufschlägt, da ist sicher Angst im Spiel und Schmerz und Panik, und das bringe ich eben alles nicht in Verbindung mit der Vokabel "Geschenk",
Und am Schlimmsten ist es, selber den Zeitpunkt zu erkennen und handeln zu müssen, um seinem Tier weiteres Leiden zu ersparen.
Gerade Hunde können sehr deutlich anzeigen, wann sie nicht mehr können und wollen.
Ich habe Nachtwache gehalten, war immer mit und bei meinen Hunden, sie wurden immer und sofort bei den kleinsten Wehwehchen in der Klinik behandelt und trotzdem fühle ich mich manchmal noch schuldig, nicht genug getan zu haben. Das schmerzt extra, obwohl ich weiß, alles getan zu haben.
Du hast recht mit deinem Gefühl und deinen Gedanken, aber es war ein Geschenk, dass dein Hund mit dir gelebt hat.
Eine Freundin hat mir zum Ableben meines Herzenhundes geschrieben: "ein Geschenk des Himmels ist heimgekehrt".

