22.07.20, 22:16
Manu, Du erinnerst mich an meine Himbeeren. Da sollte ich auch mal nachschauen.
Warum ich mir das mit den Pflaumen antue?
Zum Einen sind die Leute, die sich das schenken lassen würden, derzeit alle gerade in Urlaub - verreist.
Zum Anderen bin ich ein Kriegskind, das einige Hungerjahre erlebt hat: ich kann es nicht ab, wenn Lebensmittel dem Verderb überlassen oder einfach weggeworfen werden. Das macht mich wütend.
Zum Dritten habe ich jahrelang vergeblich auf eine Pflaumenernte gehofft - dass sie dann gleich so reichlich kommt - wer denkt an sowas? Jetzt will ich die Gelegenheit nutzen, wer weiß wann sie wiederkommt? Pflaumenmus ist neben Apfelgelee der liebste Fruchtaufstrich meines Sohnes.
Zum Vierten ist eben nicht ein Erntejahr wie das andere im Klimawandel: vorsorgen, wo es möglich ist, ist bestimmt nicht verkehrt: ich nutze nach Kräften die Gelegenheit.
Dieses Jahr gibt es kaum Äpfel, noch weniger als letztes Jahr. Dafür gibt es Birnen - gab es letztes Jahr gar nicht. Und dieses Jahr überhaupt keine Kirschpflaumen. Es gab Jahre, da wusste ich nicht, wo ich noch Flaschen für Saft herbekommen könnte, soviel Saftobst gab es. Dieses Jahr gibt es bislang keinen Saft: bin froh, dass da noch Vorräte von den Vorjahren sind und ich nicht kaufen muss. - Aber das bringt mich auf eine Idee: könnte ja Pflaumensaft machen für Gelee... Und einen Teil der jetzigen Produktion kann ich Weihnachten an die verschenken, die sonst jammern, dass man "das" ja nur teuer gekauft bekommt. Gebrauchsfertig geschenkt nehmen sie es gerne, nur selber verarbeiten ...
Momentan habe ich mich seelisch auf diese Schwemme eingestellt (hat ein paar Tage gedauert) und jetzt nur noch Logistikprobleme: zu wenig Herd, zu wenig Riesenkochtöpfe, zu wenig Auskühlplatz... - und genau genommen auch zu wenig Zeit: die Aufarbeitung der Verandatür läuft ja nebenbei auch noch und im Garten wuchert alles weiter... Ich habe Blühendes nachgezogen und müsste langsam auspflanzen, dazu aber erst mal Beete frei machen - aber das geht erst, wenn die Pflaumen versorgt sind...
Geht vorbei, ist halt anstrengend.
Inse
Warum ich mir das mit den Pflaumen antue?
Zum Einen sind die Leute, die sich das schenken lassen würden, derzeit alle gerade in Urlaub - verreist.
Zum Anderen bin ich ein Kriegskind, das einige Hungerjahre erlebt hat: ich kann es nicht ab, wenn Lebensmittel dem Verderb überlassen oder einfach weggeworfen werden. Das macht mich wütend.
Zum Dritten habe ich jahrelang vergeblich auf eine Pflaumenernte gehofft - dass sie dann gleich so reichlich kommt - wer denkt an sowas? Jetzt will ich die Gelegenheit nutzen, wer weiß wann sie wiederkommt? Pflaumenmus ist neben Apfelgelee der liebste Fruchtaufstrich meines Sohnes.
Zum Vierten ist eben nicht ein Erntejahr wie das andere im Klimawandel: vorsorgen, wo es möglich ist, ist bestimmt nicht verkehrt: ich nutze nach Kräften die Gelegenheit.
Dieses Jahr gibt es kaum Äpfel, noch weniger als letztes Jahr. Dafür gibt es Birnen - gab es letztes Jahr gar nicht. Und dieses Jahr überhaupt keine Kirschpflaumen. Es gab Jahre, da wusste ich nicht, wo ich noch Flaschen für Saft herbekommen könnte, soviel Saftobst gab es. Dieses Jahr gibt es bislang keinen Saft: bin froh, dass da noch Vorräte von den Vorjahren sind und ich nicht kaufen muss. - Aber das bringt mich auf eine Idee: könnte ja Pflaumensaft machen für Gelee... Und einen Teil der jetzigen Produktion kann ich Weihnachten an die verschenken, die sonst jammern, dass man "das" ja nur teuer gekauft bekommt. Gebrauchsfertig geschenkt nehmen sie es gerne, nur selber verarbeiten ...
Momentan habe ich mich seelisch auf diese Schwemme eingestellt (hat ein paar Tage gedauert) und jetzt nur noch Logistikprobleme: zu wenig Herd, zu wenig Riesenkochtöpfe, zu wenig Auskühlplatz... - und genau genommen auch zu wenig Zeit: die Aufarbeitung der Verandatür läuft ja nebenbei auch noch und im Garten wuchert alles weiter... Ich habe Blühendes nachgezogen und müsste langsam auspflanzen, dazu aber erst mal Beete frei machen - aber das geht erst, wenn die Pflaumen versorgt sind...
Geht vorbei, ist halt anstrengend.
Inse
