21.06.12, 02:28
(19.06.12, 22:47)Cottage Rose schrieb: Huch, solche Unterschiede haben wir?
Ja, die gibt's. Letzten Sommer sprachen viele vom Regensommer, während wir komplett ausgedörrt sind. Dieses Jahr saufen wir nicht grad ab, aber haben wenigstens immer mal Regen. Vorhin hab ich die letzten Fotos durchgeschaut - alle düster und ohne Sonne.
Richtig mulchen kann ich kaum mehr, weil sich unter Mulch die Mäuse am wohlsten fühlen
. Aber Hahnenfuß und co. bedecken schon den Boden
.Aber grad entstehen große Grashaufen. Die Nord-Hauswand konnte ich lange nicht bepflanzen, weil dort lange rumgebaut wurde, letztes Jahr noch eine neue Treppe. Jetzt ist die Hälfte mit Stockrosen und Hortensien bepflanzt, aber auf der anderen wüten noch Giersch, Brennesseln ... . Jetzt entsteht nach dem Rasenmähen dort ein hoher Grashaufen nach dem andern. Da könnten im Herbst die ersten Pflanzen rein.
Gestern war Großkampftag. Erst hatte ich überall Tunnel in die Linden geschnitten, weil man nirgendwo mehr durchkam und wollte dann noch hier ein bisschen, da ein bisschen, da rief eine Bekannte an. Sie müsse eine hohe gelbe Blume rausmachen, die sich zu sehr ausdehnt, ob ich die will. Sie wusste nicht, wie sie heißt. Ich dachte an eine Staudensonnenblume und hab einen Platz im Beet ausgeguckt.
Da kam sie an mit einem großen Müllsack voller - Goldfelberich in voller Blüte, den ich zur Genüge habe und der nicht in dieses Beet konnte, höchstens in die Wildnis. Es war keine Erde an den Wurzelresten und die Pflanzen wären heute kaputt gewesen.
Also hab ich 4 Stunden bis zum Dunkelwerden auf dem Sandplatz Disteln und Reitgras rausgemacht und 10 große Büschel eingepflanzt. Immerhin haben sie heute noch gelebt.
Liebe Grüße, Lilli
Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen

