14.11.12, 21:33
Liebe Tanja,
wenn etwas unterschätzt wird, sind es die "Fußhupen".
Mir ist einmal ein Berg von Mann begegnet, ein Bauunternehmer in Hannover, der einen Chihuahua sein eigen nannte - ehm, nein: umgekehrt. Der Hund kommandierte das Herrchen, dass mir der Mund offen stehen blieb.
Ich selbst hatte damals zwei Fußhupen: einer davon war ein Zwergpinscher mit starker Ausstrahlung und Durchsetzungskraft. Ein Kollege kommentierte ihn mal so: "Der weiß gar nicht, wie klein er ist. Der denkt, er wär ein Dobermann - und so benimmt er sich auch." - Wirkte dann auch so, und war damit viel effektiver als ein großer Hund, weil kaum jemand damit gerechnet hat, dass er so zupacken kann. Der hat mal einem noch sehr jungen Neufundländer zu verstehen gegeben, dass Gewicht nicht gleich Größe bedeutet. Folge: der Neufundländer wagte es nicht mehr, durch unsere Straße zu laufen. Frauchen musste auf dem Weg zur Arbeit etc. von da an einen Umweg gehen, weil ihr Hund sich kraftvoll weigerte, diese Straße lang zu laufen. Das allein zeigt schon, dass ein kleiner Hund praktischer ist: den klemmt man im Zweifelsfall kurz mal untern Arm und trägt ihn ein Stück, wenn er bockig wird. Mit einem ausgewachsenen Neufundländer fällt das sogar einem Gewichtheber schwer. Der Pinscher wurde 17, die kleine Shi-tzu-Hündin 18. Beide Hunde waren, genau wie das Hundele, als Wohlstandsmüll bei mir gelandet.
Hundele: heute gabs Broccoli-Kartoffel-Gratin mit Milch-Eierguss - ohne Salz etc. Hundele frisst wie ein Weltmeister und wir haben bei Tisch leicht nachgesalzen. Ich denke, er ist jetzt wieder auf einem guten Weg - für ein paar Wochen. Angesichts seiner Vorgeschichte habe ich Zweifel, dass er die 18 oder mehr erreicht, obwohl er kleiner ist als seine beiden Vorgänger.
Inse
wenn etwas unterschätzt wird, sind es die "Fußhupen".
Mir ist einmal ein Berg von Mann begegnet, ein Bauunternehmer in Hannover, der einen Chihuahua sein eigen nannte - ehm, nein: umgekehrt. Der Hund kommandierte das Herrchen, dass mir der Mund offen stehen blieb.
Ich selbst hatte damals zwei Fußhupen: einer davon war ein Zwergpinscher mit starker Ausstrahlung und Durchsetzungskraft. Ein Kollege kommentierte ihn mal so: "Der weiß gar nicht, wie klein er ist. Der denkt, er wär ein Dobermann - und so benimmt er sich auch." - Wirkte dann auch so, und war damit viel effektiver als ein großer Hund, weil kaum jemand damit gerechnet hat, dass er so zupacken kann. Der hat mal einem noch sehr jungen Neufundländer zu verstehen gegeben, dass Gewicht nicht gleich Größe bedeutet. Folge: der Neufundländer wagte es nicht mehr, durch unsere Straße zu laufen. Frauchen musste auf dem Weg zur Arbeit etc. von da an einen Umweg gehen, weil ihr Hund sich kraftvoll weigerte, diese Straße lang zu laufen. Das allein zeigt schon, dass ein kleiner Hund praktischer ist: den klemmt man im Zweifelsfall kurz mal untern Arm und trägt ihn ein Stück, wenn er bockig wird. Mit einem ausgewachsenen Neufundländer fällt das sogar einem Gewichtheber schwer. Der Pinscher wurde 17, die kleine Shi-tzu-Hündin 18. Beide Hunde waren, genau wie das Hundele, als Wohlstandsmüll bei mir gelandet.
Hundele: heute gabs Broccoli-Kartoffel-Gratin mit Milch-Eierguss - ohne Salz etc. Hundele frisst wie ein Weltmeister und wir haben bei Tisch leicht nachgesalzen. Ich denke, er ist jetzt wieder auf einem guten Weg - für ein paar Wochen. Angesichts seiner Vorgeschichte habe ich Zweifel, dass er die 18 oder mehr erreicht, obwohl er kleiner ist als seine beiden Vorgänger.
Inse
