18.01.13, 02:11
(18.01.13, 00:09)Raphaela schrieb: Bei den Abendrunden ist alles kuhl, entspanntes Nebenher-Traben, fast kein Ziehen. Tagsüber ist es stressiger, weil er da (vor allem auf dem Nachhauseweg) versucht, mich hinterher zu schleifen...Das kenne ich von der weißen Schäferhündin, die ich ca. 1x die Woche bespaße.
Obwohl sie inzwischen schon einigermaßen begriffen hat, daß ziehen nicht erwünscht ist, tickt sie völlig aus, wenn sie aufgeregt ist. Z.B. wenn sie merkt, daß unser Weg uns zur Obstwiese führt.
Da ist Spielen angesagt!!!!!! Und dann vergißt sie sämtliche guten Manieren.
Stehen bleiben habe ich schon ausprobiert. Das interessiert sie nicht sonderlich. Sobald es weitergeht, zieht sie sofort wieder.
Ich bin jetzt dazu übergegangen, sie an der kurzen Leine hinter mir laufen zu lassen. Wenn wir an Hecken oder Zäunen entlanggehen, trete ich ihr jedesmal schnell in den Weg, sobald ihre Nase mich überholt. Das hat sie besser verstanden, als das Stehenbleiben.
Wenn sie allzu aufgeregt ist, halte ich die kurze Leine in beiden Händen mittig hinter meinem Rücken. So kann sie mich nicht überholen. Das sieht zwar vermutlich ziemlich dämlich aus (weil ich auch leicht breitbeinig gehen muß) aber zumindest kann sie mich nicht dominieren oder meine Schulter ausrenken.
Und auf dem Rückweg erinnert sie sich ja auch meist wieder, wie man entspannt an der Leine geht.

es grüßt
Brigitte
