05.09.13, 22:35
Vielleicht kann jemand von Euch mir schnell helfen, bitte/hoff?
Dux (am 2. Oktober 12 Jahre alt) lebt sich zwar gut ein und wird zunehmend selbstbewusst, aber das ist auch mit neuen Zicken verbunden, u.a. was die Beißereien anlangt.
Ganz am Anfang (noch im April) hatte er ja zwei Beißereien, bei denen die anderen angefangen und er "zurückgebissen" hatte. Speziell der Jack Russel aus der zweiten Beißerei (der mit der Geburtstagstorte), hat täglich am Zaun gezetert. Ich habe Dux verboten, darauf zu reagieren. Als wir kürzlich im August unvermittelt dieser ewig zeternden Töle gegenüber standen, hat er ungerührt einen Schritt zur Seite gemacht und ging weiter, ohne den anderen zu beachten. Der ist daraufhin völlig ausgerastet und hat Rumpelstilzchen gespielt. Ich habe mich riesig über diesen Erziehungserfolg gefreut - aber nicht lange, denn gut eine Woche später fiel Dux unvermittelt und ohne erkennbaren Anlass über einen 9 Monate alten weißen Schäferhund her, der sich bei der Begegnung ganz brav verhalten hatte und mit dem er in den Monaten zuvor freundlich gespielt hatte. Allerdings läuft der Weiße noch immer mit der Schleppleine, weil er sich nicht abrufen lässt: vom Züchter mit 10 Wochen in die Familie gekommen. Irgendwas dürfte da nicht stimmen - deren Problem, solange er nicht mit meinem Problemhund kollidiert.
Die Beißerei habe ich sofort unterbrochen, Dux ausgeschimpft, angeleint und gute 4km "Fuß!" gehen lassen. Er hatte ein so schlechtes Gewissen, dass er freiwillig ganz sauber ging, ohne an der Leine zu zerren oder sich nach vorne zu schmuggeln oder gar zu revoltieren - und ich war für ihn spürbar auf 180. Der Schreck über dieses Verhalten steckt mir in den Knochen: er hat auf Zuruf nicht aufgehört, ich musste ihn von dem kleinen Schäferhund mit Kraftaufwand wegziehen.
Erster Reflex: wenn ich zu Zeiten mit ihm unterwegs bin, zu denen wir dem Kleinen begegnen können, ziehe ich ihm einen Maulkorb an - dachte ich. Aaaaber: da gibt es einen dominanten Schäferhundrüden, den sein Frauchen an sich sehr gut unter Kontrolle hat, der aber auch nicht immer rechtzeitig angeleint wird, wenn wir uns begegnen: Frauchen geht gerne mit ihm durch Gestrüpp und über die Wiesen, fernab vom Feldweg, da sieht man sich manchmal erst, wenn man sich direkt gegenüber steht. Bislang haben die beiden sich immer nur begrüßt und sind dann ihrer Wege gegangen. Ob sie das noch tun, wenn meiner einen Maulkorb anhat?
Außerdem gibt es da zwei "Pitbulls": geben mächtig an, sind aber bislang zu meinen Hunden friedlich gewesen. Ich kenne sie seit ca 5 Jahren: Frauchen reitet da draußen (oder was sie dafür hält) und hat die Hunde nicht im geringsten unter Kontrolle, ihr Pferd auch nicht: sie ist beim Pferd, die Hunde hauen ab, sie schreit hinter den Hunden her, das Pferd geht durch, sie rennt hinter dem Pferd her, brüllt nach ihren Hunden - und schließlich machen alle Tiere nur noch, was sie wollen. Tolles Schauspiel.
Die Pits kommen angerannt, Nacken und Rückenfell gesträubt, Schwanz starr waagrecht ausgestreckt, beschnüffeln meinen. Ich gehe weiter, meiner kommt nach, die beiden stehen unschlüssig auf dem Weg rum und verschwinden dann wieder auf einer der Koppeln. Als Hundele noch lebte, ist der kräftigere von beiden stets ein gutes Stück mit uns gegangen, bevor er sich wieder getrollt hat. Andere Leute hatten nicht die Traute, das zuzulassen. Einmal traf ich im Graben liegend einen zitternden Mann, den Foxterrier im Arm, das Fahrrad über sich und den Foxl gezogen, kreidebleich. Er dachte, die beiden gehörten zu mir, was ich korrigiert habe, und flehte förmlich, ich möge den Pit doch bitte wieder weglocken, er habe solche Angst vor dem Hund. Ganz geheuer sind mir die beiden auch nicht, aber bisher ist immer alles gut gegangen: alle drei Hunde liefen ohne Leine und Maulkorb. Was passiert, wenn ich meinem einen Maulkorb verpasse und wir diesen beiden oder dem erwachsenen Schäferhund unvermittelt begegnen?
a) Könnte es sein, dass die anderen dann über meinen herfallen?
b) Wie wirkt sich der Maulkorb auf sein Vertrauen zu mir und sein langsam erwachendes Selbstbewusstsein aus? Er hasst das Teil (beim Tierarzt wars mal nötig) - verständlich.
Inse
Dux (am 2. Oktober 12 Jahre alt) lebt sich zwar gut ein und wird zunehmend selbstbewusst, aber das ist auch mit neuen Zicken verbunden, u.a. was die Beißereien anlangt.
Ganz am Anfang (noch im April) hatte er ja zwei Beißereien, bei denen die anderen angefangen und er "zurückgebissen" hatte. Speziell der Jack Russel aus der zweiten Beißerei (der mit der Geburtstagstorte), hat täglich am Zaun gezetert. Ich habe Dux verboten, darauf zu reagieren. Als wir kürzlich im August unvermittelt dieser ewig zeternden Töle gegenüber standen, hat er ungerührt einen Schritt zur Seite gemacht und ging weiter, ohne den anderen zu beachten. Der ist daraufhin völlig ausgerastet und hat Rumpelstilzchen gespielt. Ich habe mich riesig über diesen Erziehungserfolg gefreut - aber nicht lange, denn gut eine Woche später fiel Dux unvermittelt und ohne erkennbaren Anlass über einen 9 Monate alten weißen Schäferhund her, der sich bei der Begegnung ganz brav verhalten hatte und mit dem er in den Monaten zuvor freundlich gespielt hatte. Allerdings läuft der Weiße noch immer mit der Schleppleine, weil er sich nicht abrufen lässt: vom Züchter mit 10 Wochen in die Familie gekommen. Irgendwas dürfte da nicht stimmen - deren Problem, solange er nicht mit meinem Problemhund kollidiert.
Die Beißerei habe ich sofort unterbrochen, Dux ausgeschimpft, angeleint und gute 4km "Fuß!" gehen lassen. Er hatte ein so schlechtes Gewissen, dass er freiwillig ganz sauber ging, ohne an der Leine zu zerren oder sich nach vorne zu schmuggeln oder gar zu revoltieren - und ich war für ihn spürbar auf 180. Der Schreck über dieses Verhalten steckt mir in den Knochen: er hat auf Zuruf nicht aufgehört, ich musste ihn von dem kleinen Schäferhund mit Kraftaufwand wegziehen.
Erster Reflex: wenn ich zu Zeiten mit ihm unterwegs bin, zu denen wir dem Kleinen begegnen können, ziehe ich ihm einen Maulkorb an - dachte ich. Aaaaber: da gibt es einen dominanten Schäferhundrüden, den sein Frauchen an sich sehr gut unter Kontrolle hat, der aber auch nicht immer rechtzeitig angeleint wird, wenn wir uns begegnen: Frauchen geht gerne mit ihm durch Gestrüpp und über die Wiesen, fernab vom Feldweg, da sieht man sich manchmal erst, wenn man sich direkt gegenüber steht. Bislang haben die beiden sich immer nur begrüßt und sind dann ihrer Wege gegangen. Ob sie das noch tun, wenn meiner einen Maulkorb anhat?
Außerdem gibt es da zwei "Pitbulls": geben mächtig an, sind aber bislang zu meinen Hunden friedlich gewesen. Ich kenne sie seit ca 5 Jahren: Frauchen reitet da draußen (oder was sie dafür hält) und hat die Hunde nicht im geringsten unter Kontrolle, ihr Pferd auch nicht: sie ist beim Pferd, die Hunde hauen ab, sie schreit hinter den Hunden her, das Pferd geht durch, sie rennt hinter dem Pferd her, brüllt nach ihren Hunden - und schließlich machen alle Tiere nur noch, was sie wollen. Tolles Schauspiel.
Die Pits kommen angerannt, Nacken und Rückenfell gesträubt, Schwanz starr waagrecht ausgestreckt, beschnüffeln meinen. Ich gehe weiter, meiner kommt nach, die beiden stehen unschlüssig auf dem Weg rum und verschwinden dann wieder auf einer der Koppeln. Als Hundele noch lebte, ist der kräftigere von beiden stets ein gutes Stück mit uns gegangen, bevor er sich wieder getrollt hat. Andere Leute hatten nicht die Traute, das zuzulassen. Einmal traf ich im Graben liegend einen zitternden Mann, den Foxterrier im Arm, das Fahrrad über sich und den Foxl gezogen, kreidebleich. Er dachte, die beiden gehörten zu mir, was ich korrigiert habe, und flehte förmlich, ich möge den Pit doch bitte wieder weglocken, er habe solche Angst vor dem Hund. Ganz geheuer sind mir die beiden auch nicht, aber bisher ist immer alles gut gegangen: alle drei Hunde liefen ohne Leine und Maulkorb. Was passiert, wenn ich meinem einen Maulkorb verpasse und wir diesen beiden oder dem erwachsenen Schäferhund unvermittelt begegnen?
a) Könnte es sein, dass die anderen dann über meinen herfallen?
b) Wie wirkt sich der Maulkorb auf sein Vertrauen zu mir und sein langsam erwachendes Selbstbewusstsein aus? Er hasst das Teil (beim Tierarzt wars mal nötig) - verständlich.
Inse
