27.10.13, 18:21
"Persönlicher Service" ist auch ein gutes Zusatz-Stichwort. - Danke Melly! :-)
Was Ruf betrifft, haben sie m. E. (abgesehen vom "richtigen Typ dafür" ;-)) auch einige (weitere) Vorteile: Das Alleinstellungsmerkmal Bio-Siegel, daß es keine Einzelperson, sondern (m. W.) eine ganze, tatkräftig engagierte Familie ist (was die organisatorischen und Sortiments-/Angebotsleistungs-Möglichkeiten potenziert), die relative Nähe zu einem Ballungszentrum (Frankfurt) und die direkte Nähe zu einem touristisch frequentierten Kurort (Bad Nauheim) sowie die Zugehörigkeit zu einem Rosendorf mit mehreren Anbietern und entsprechenden (auch touristisch wichtigen) Veranstaltungen und Anlaufzielen für Besucher. - Die letzteren Fakten sind enorm wichtig für das Vorhandensein von Laufkundschaft (deren Anteil am potentiell erzielbaren Absatz nie unterschätzt werden sollte)...Fazit: Um DIESE mittelständische Rosenanbieterfirma braucht man sich (zum Glück) wohl keine Sorgen zu machen :-)
Zwei Gesichtspunkte sind mir zur Illustration des Themas noch eingefallen...Der erste heißt "Wertigkeit": In einem Forum, in dem ich früher schrieb, gab es (fast?) alljährlich einen thread, in dem es um gemeinschaftliche Einkaufs-Ausflüge bei (m. W.) überwiegend dem von mir eingangs erwähnten Anbieter ging. Im Laufe der Zeit fiel mir auf, daß einige der Teilnehmer dieser Ausflugsfahrten besonders hohe Verlustquoten bei ihren Rosen hatten. Sei es durch Winter-Ausfälle, sei es durch nicht fachgerechte Pflanzung (überlange Kübelhaltung, zu enge Pflanzung zwischen Wucherstauden und/oder andere Pflegefehler).... Vielleicht ging es diesen Ausflugsteilnehmern so wie mir, wenn ich (sehr selten) mal irgendwo bin, wo es unerwarteten Schnick-Schnack (Deko-Sachen z. B.) unerwartet günstig gibt? Man verfällt dann regelrecht in einewn Kaufrausch und weiß zuhause gar nicht mehr, wofür man dieses oder jenes eigentlich brauchen könnte...Mit anderen Worten: Diese "Gegenstände" haben keine eigene "Wertigkeit" sondern wurden mitgenommen, weil sie so günstig waren. Sie waren nicht mittel-oder langfristig eingeplant und erst recht nicht "heiß ersehnt" und werden deshalb auch nicht gepflanzt, gepflegt, wintergeschützt wie Pflanzen, von denen man lange geträumt hatte bevor man sie bekommen konnte...Das gibt mir auch zu denken.
Die zweite Geschichte hat, leicht variiert, auch mit "Wertigkeit" zu tun: Vor Jahren hatte ich eine relativ heftige Diskussion mit Martin Weingart bezüglich der (damals) sehr restriktiven Sorten-(Wieder-)Verbreitungspolitik der (damaligen) Sangerhausen-Rosariumsleitung. Martin Weingart verteidigte dieses "wie-ein-Drache-auf-dem-Schatz-Sitzen" mit dem Argument der "Zerstörung" von Sorten (als Beispiel nannte er Louise Odier, wenn ich mich recht entsinne), die seiner Meinung nach durch Massenvermehrung und Massenverfügbarkeit (z. B. auch in Garten-Baumärkten) eintreten und eineSorte dauerhaft ruinieren kann...Damals habe ich ihm vehement widersprochen und gesagt, daß Schönheit, Duft und Ausstrahlung einer Sorte doch nicht dadurch leiden könnten, daß sie weit verbreitet würde(n) und daß Sorten, die es quasi "überall" gäbe, wenigstens nicht so schnell aussterben/verschwinden könnten.
- Heute sehe ich ein, daß er zumindest teilweise recht hatte: Das Image einer Sorte kann durch ihre Verfügbarkeit als "Allerwelts-Billig-Rose" doch ganz schön leiden und damit einher gehen Schäden, die einerseits durch entsprechend lieblose Behandlung solcher "Gelegenheits-Schnäppchen" zustandekommen (und deren Negativ-Folgen dann der Sorte angelastet, entsprechend weiter verbreitet/kommuniziert werden und ihr Image weiter schädigen), andererseits Schäden, die durch Massenvermehrung zustandekommen (wie z. B. Verwendung ungeeigneter Augen, Lagerungsfehler der "Billig-Ware", steigende Fehlerquoten). - Alles zusammen tut einer Sorte dann wirklich ÜBERHAUPT nicht gut und auch das finde ich bedenkenswert...
Was Ruf betrifft, haben sie m. E. (abgesehen vom "richtigen Typ dafür" ;-)) auch einige (weitere) Vorteile: Das Alleinstellungsmerkmal Bio-Siegel, daß es keine Einzelperson, sondern (m. W.) eine ganze, tatkräftig engagierte Familie ist (was die organisatorischen und Sortiments-/Angebotsleistungs-Möglichkeiten potenziert), die relative Nähe zu einem Ballungszentrum (Frankfurt) und die direkte Nähe zu einem touristisch frequentierten Kurort (Bad Nauheim) sowie die Zugehörigkeit zu einem Rosendorf mit mehreren Anbietern und entsprechenden (auch touristisch wichtigen) Veranstaltungen und Anlaufzielen für Besucher. - Die letzteren Fakten sind enorm wichtig für das Vorhandensein von Laufkundschaft (deren Anteil am potentiell erzielbaren Absatz nie unterschätzt werden sollte)...Fazit: Um DIESE mittelständische Rosenanbieterfirma braucht man sich (zum Glück) wohl keine Sorgen zu machen :-)
Zwei Gesichtspunkte sind mir zur Illustration des Themas noch eingefallen...Der erste heißt "Wertigkeit": In einem Forum, in dem ich früher schrieb, gab es (fast?) alljährlich einen thread, in dem es um gemeinschaftliche Einkaufs-Ausflüge bei (m. W.) überwiegend dem von mir eingangs erwähnten Anbieter ging. Im Laufe der Zeit fiel mir auf, daß einige der Teilnehmer dieser Ausflugsfahrten besonders hohe Verlustquoten bei ihren Rosen hatten. Sei es durch Winter-Ausfälle, sei es durch nicht fachgerechte Pflanzung (überlange Kübelhaltung, zu enge Pflanzung zwischen Wucherstauden und/oder andere Pflegefehler).... Vielleicht ging es diesen Ausflugsteilnehmern so wie mir, wenn ich (sehr selten) mal irgendwo bin, wo es unerwarteten Schnick-Schnack (Deko-Sachen z. B.) unerwartet günstig gibt? Man verfällt dann regelrecht in einewn Kaufrausch und weiß zuhause gar nicht mehr, wofür man dieses oder jenes eigentlich brauchen könnte...Mit anderen Worten: Diese "Gegenstände" haben keine eigene "Wertigkeit" sondern wurden mitgenommen, weil sie so günstig waren. Sie waren nicht mittel-oder langfristig eingeplant und erst recht nicht "heiß ersehnt" und werden deshalb auch nicht gepflanzt, gepflegt, wintergeschützt wie Pflanzen, von denen man lange geträumt hatte bevor man sie bekommen konnte...Das gibt mir auch zu denken.
Die zweite Geschichte hat, leicht variiert, auch mit "Wertigkeit" zu tun: Vor Jahren hatte ich eine relativ heftige Diskussion mit Martin Weingart bezüglich der (damals) sehr restriktiven Sorten-(Wieder-)Verbreitungspolitik der (damaligen) Sangerhausen-Rosariumsleitung. Martin Weingart verteidigte dieses "wie-ein-Drache-auf-dem-Schatz-Sitzen" mit dem Argument der "Zerstörung" von Sorten (als Beispiel nannte er Louise Odier, wenn ich mich recht entsinne), die seiner Meinung nach durch Massenvermehrung und Massenverfügbarkeit (z. B. auch in Garten-Baumärkten) eintreten und eineSorte dauerhaft ruinieren kann...Damals habe ich ihm vehement widersprochen und gesagt, daß Schönheit, Duft und Ausstrahlung einer Sorte doch nicht dadurch leiden könnten, daß sie weit verbreitet würde(n) und daß Sorten, die es quasi "überall" gäbe, wenigstens nicht so schnell aussterben/verschwinden könnten.
- Heute sehe ich ein, daß er zumindest teilweise recht hatte: Das Image einer Sorte kann durch ihre Verfügbarkeit als "Allerwelts-Billig-Rose" doch ganz schön leiden und damit einher gehen Schäden, die einerseits durch entsprechend lieblose Behandlung solcher "Gelegenheits-Schnäppchen" zustandekommen (und deren Negativ-Folgen dann der Sorte angelastet, entsprechend weiter verbreitet/kommuniziert werden und ihr Image weiter schädigen), andererseits Schäden, die durch Massenvermehrung zustandekommen (wie z. B. Verwendung ungeeigneter Augen, Lagerungsfehler der "Billig-Ware", steigende Fehlerquoten). - Alles zusammen tut einer Sorte dann wirklich ÜBERHAUPT nicht gut und auch das finde ich bedenkenswert...
