21.03.15, 16:06
(21.03.15, 14:39)binebaer schrieb: Fladenbrotpizza (Das Fladenbrot quer durchschneiden und wie einen Pizzaboden verwenden, der dann individuell belegt werden kann.
Das hört sich ganz toll an, muss ich unbedingt ausprobieren!
Zitat: wenn der Druck rausgenommen wird und nicht alle immer versuchen den/diejährige zu "bekehren".
Denke ich auch: das ist das A und O.
Gehöre selbst zur Kriegsgeneration, für die es oft nicht genug zu essen gab, aber eben auch hieß: gegessen wird, was auf den Tisch kommt . Natürlich durfte eine Mäkelliese sich nicht selbst auftun, sondern Muttern füllte den Teller. Wenn's nicht recht voranging mit dem Tellerleeren, kam das Erziehungsstöckchen zum Einsatz. Ich blieb trotzdem ein unterernährtes Kind, das dann auch noch in diversen "Kindererholungsheimen" die Methoden von Nonnen kennenlernte, z.B. wenn die Haferschleimsuppe am Morgen angebrannt war...
Meine Töchter durften, sobald sie mit am Tisch saßen, selbst entscheiden, wovon sie sich bedienen wollten. Manchmal waren auch etliche Tage dabei, an denen sie immer nur dieselben Sachen in sich rein schoben. Sowas gleicht sich aber irgendwie auf Dauer immer aus.
Gemeinsames Essen ist einfach ein zu schönes Miteinander von Menschen, als dass daran Erziehungziele erprobt werden müssen.
Grüße von der Linde

