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Somewhere over the rainbow
Cornelssen
Unregistriert
 
#61
21.10.18, 20:08
Ach, Martin! Das tut so weh!

Aber Max hat wenigstens noch einen strahenden Sommer erlebt. Nun bleibt ihm für immer schlechtes Wetter erspart - ist doch auch was. Hoffentlich trifft die Nachricht Deine Mutter nicht zu hart - oder sagst Du es ihr gar nicht?

Inse
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Melly
Weiser Krauterer
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Beiträge: 18.774
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#62
21.10.18, 20:59
Das ist eine traurige Nachricht, Martin, ich fühle mit Euch! Ich weiß, wie schwer es ist, seinen Vierbeiner gehen zu lassen, auch, wenn es Eurem Max jetzt ganz sicher besser geht!

LG
Melly

Liebe Grüße
M.
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Martin
Ex-Mod
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#63
21.10.18, 23:11
Meine Mutter kannte die Krankheitsgeschichte von Max und hat heute sehr souverän reagiert: Er muss nicht weiter leiden.
Dabei weiß ich gar nicht, ob und wie er gelitten hat. Noch vorgestern haben ihm sein Fressen und seine Medikamente in der Kalbsleberwurst sehr geschmeckt. Er war abgesehen vom aufgeblähten Bauch abgemagert und nur noch Haut und Knochen.
Sein Tod war aber dramatisch: Stirbt einfach, während wir beim Tierarzt auf Einlass warten, meine Tochter verzweifelt weinte und ich einfach nur hilflos mit ihm auf meinen Armen dastand, während er verkrampft, erbricht und pieselt und dann schlaff wird. Als der Nottierarzt die Tür öffnete, war alles vorbei. Sowas muss ich nicht nochmal erleben... :no:

Aber ich werde es sicher irgendwann wieder durchmachen. Wenn die Umstände passen, will ich wieder einen Hund und wenn der dann irgendwann sterben muss, soll er auch in meinen Armen geborgen sterben, wie Max und zuvor Spurny. Der Tod gehört zum Leben!
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Melly
Weiser Krauterer
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Beiträge: 18.774
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Registriert seit: 03 2013
#64
21.10.18, 23:46
Ja, der Tod gehört zum Leben! Aber dennoch ist es immer wieder ein gravierender Verlust, wenn einen der treue Begleiter durch viele Jahre verlässt. 
Als Du geschildert hast, wie Du vor der Tür des Tierarztes standest, kamen Erinnerungen hoch, 21.04.2000, Karfreitag, da standen wir mit unserem Dackel vor der Tür des TA. 
Unser Pat hatte massive Herzprobleme, die man nicht mehr kompensieren konnte. Ich hätte mir gewünscht, dass nicht ich die Entscheidung treffen muss. 
Du hast Deinen Hund bis zur letzten Minute begleitet, Martin! Es geht ihm jetzt besser!

LG
Melly

Liebe Grüße
M.
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Yarrow
Unregistriert
 
#65
22.10.18, 18:13
Ach Martin, ist es nicht besser so? Ich hatte bisher das Glück, die fragliche Entscheidung noch niemals treffen zu müssen; zwei Katzen sind wie Dein Max in meinen Armen gestorben, als ich gerade mit ihnen den letzten Gang zum Tierarzt antreten wollte. Eine ist auf dem Rückweg vom Tierarzt, der gemeint hatte, es sei noch nicht an der Zeit, für immer eingeschlafen. Und meine Schäferhündin Asla ist nach eigentlich gelungener Not-OP aus der Narkose nicht mehr aufgewacht. So ist mir das wohl Schwerste bisher erspart geblieben.

Sie sind so klein, und hinterlassen doch so große Lücken...
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vanda
Weiser Krauterer
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Beiträge: 4.692
Themen: 11
Registriert seit: 05 2013
#66
23.10.18, 16:32
Martin, das tut mir so leid zu erfahren, dass Euer Max auf so schmerzhafte Weise gegangen ist. sad Das wünscht man wirklich keinem, natürlich möchte man vielleicht doch lieber, dass ein Tier mit einer Spritze ohne Schmerzen sanft einschläft, wenn es so weit ist. Aber das hat man halt nicht immer im Griff. Da hat man schon einen Tierarzt um die Ecke und dann das. Aber immerhin scheint es dann zum Schluss doch schnell gegangen zu sein - und er hat gewartet, bis Deine Tochter wieder da war. Fühl Dich ganz dolle von mir gedrückt. Das ruft schlimme Erinnerungen an meinen früheren Großen hervor, der leider unter übelsten Umständen gehen musste (Unfall mit Rückenmarksverletzung und nächtliche Odyssee von Tierklinik zu Tierklinik). Dem kleinen Max wünsch ich ein befreites Leben hinter der Regenbogenbrücke und wünsche mir für die Zukunft, dass das Züchten von Hunderassen allein nach Optik und oftmals auf Kosten der Gesundheit endlich irgendwie eingeschränkt oder ganz verboten wird.
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Martin
Ex-Mod
Beiträge: 2.811
Themen: 101
Registriert seit: 08 2011
#67
25.10.18, 20:37
(23.10.18, 16:32)vanda schrieb:   ...und wünsche mir für die Zukunft, dass das Züchten von Hunderassen allein nach Optik und oftmals auf Kosten der Gesundheit endlich irgendwie eingeschränkt oder ganz verboten wird.

Rassehunde sind heutzutage oft überzüchtet. Nicht nur die brachycephalen Rassen, zu denen Max (Boston Terrier) gehörte, die meisten Rassen haben irgendwelche angezüchtete Gesundheitsprobleme. Ein Verbot der Zucht würde ich nicht befürworten, dafür eine strenge Kontrolle der Zuchtkriterien. Immer noch kürzere Schnauzen bei den brachycephalen Rassen sind für mich eindeutig Qualzucht, aber auch die abfallende Rückenlinie z.B. des deutschen Schäferhunds, die zur Hüftgelenksdysplasie führt. Es bräuchte eine Instanz, die bei jeder Hunderasse die Qualzuchtkriterien festlegt und die Zucht mit betroffenen Tieren verbietet.
Ich bin absolut hin- und hergerissen: Max war von seinem ganzen Wesen und seiner Persönlichkeit der allerbeste Hund, den wir je hatten und wie ich mitbekommen habe, sind Bostis allgemein wohl ähnlich gestrickt. Andererseits sind es eben Rassehunde, die auch physische Probleme haben (eben brachycephal bedingt). Ob Lungenhochdruck und Herzinsuffizienz, wie Max es hatte, etwas mit der Rasse zu tun hat, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht hat alles aber auch seine Ursache darin, daß Max von Anfang an der Kleinste seines Wurfs war. Keine Ahnung.
Ich werde mir irgendwann wieder einen Hund zulegen (wahrscheinlich erst wenn ich in Rente gehe), und dann ist es entweder ein Boston Terrier oder ein Hund aus dem Tierschutz. Was anderes kommt aus meiner derzeitigen Sicht nicht in Frage.

Liebe Grüße, Martin
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paradoxa
Unregistriert
 
#68
26.10.18, 11:19
Martin, ich weiß auch nicht, was besser ist.
Dass der Tierarzt rechtzeitig eingreift und das Tier von seinem Leiden erlöst oder dass das Tier ohne Eingriff in deinen Armen stirbt.

Ich hab mit unseren Tieren schon beides erlebt.
Friedliches Einschlafen in meinen Armen, aber auch qualvolles Ersticken mitten in der Nacht, weil die Tierärztin das Problem nicht erkannt hatte.

Aber zu Rassehunden bzw. Mischlingen.
Wir hatten/haben immer Tiere aus dem Tierschutz.
Unsere vorletzte Hündin war eine, wie wir hier sagen "Stiegenglander-Mischung". Aber auchr blieben im Alter (sie wurde fast 17 Jahre alt) gewisse Leiden nicht erspart. Sie hatte Spondylose und über die Erlösung durch den Tierarzt waren wir nur noch froh. Hätten uns nur früher dazu durchringen müssen.

Auf jeden Fall finde ich es wichtig für Max und dich, dass du ihn in den Armen gehalten hast.

LG
paradoxa
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Cornelssen
Unregistriert
 
#69
26.10.18, 20:28
Meine Fifis waren/sind auch alle entweder Notfälle aus dem Tierschutz oder Wohlstandsmüll - und das waren auch fast alles Rassehunde: da wirst Du sicher auch einen Boston Terrier finden, Martin, wenn es soweit ist. Meistens sind sie dann aber schon was älter und brauchen viel mehr Verständnis und Geduld, als ein Welpe vom Züchter, weil sie oft traumatisiert sind. Aber ich habe das nie bereut. Mein Sohn bat allerdings nach dem Tod von Dux, dass der nächste Hund etwas jünger sein sollte: drei Hunde binnen zehn Jahren waren ihm zuviele dramatische Abschiede geworden, - wobei Dux mit 16 noch als Jüngster verstarb...

"Stiegenglander Mischung" finde ich hübsch. Hier hört man zuweilen als Rassebezeichnung "Lastrami" (für Landstraßenmischung) - praktisch kurz und geeignet, betretene Gesichter zu provozieren, wenn jemand sich affektiert zur Abstammung des Hundes äußert   Clown : diese Rasse kennen nur wenige... :laugh:

Inse
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vanda
Weiser Krauterer
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Beiträge: 4.692
Themen: 11
Registriert seit: 05 2013
#70
08.11.18, 13:15
Mümmel No.1 mit den schönen blauen Augen ist heute morgen nach 3 Tagen Kampf von uns gegangen. :crying:


[Bild: 34287070uj.jpg]

Jetzt fühl ich mich total sch..., obwohl ich die letzten Tage rund um die Uhr Spritzen, Mittelchen, Tropfen, Massagen und Zuwendung verabreicht habe und die Küche aussieht wie eine halbe Apotheke hat es einfach nicht gereicht. *heul* Nun hatten die nur als vorübergehende Pfleglinge aufgenommenen Nins nicht mal Namen, aber es geht mir dann doch sehr nahe gerade, vor allem, wenn ein Tier noch Schmerzen hat zum Schluss und man einfach nichts mehr tun kann. Es ging mir da wie Martin, die Tierärztin war für heute morgen schon vorgewarnt, aber No1 ist schon in der Nacht eingeschlafen. Dafür hab ich die ganze Nacht kein Auge zugemacht. :rolleyes:
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